<>

Gamescom 2019

Events

Gamescom 2019 Recap: Dying Light 2

Faszination Apokalypse. Irgendwie scheint die Gesellschaft Szenarien, in denen die Menschheit ums Überleben kämpft, zu lieben. Sei es in Filmen, Serien oder Spielen. Als Antagonisten bekämpft der Mensch dabei entweder Aliens oder Zombies. Im Spiel “Dying Light” von Techland stellten sich immer wieder Zombiemassen in den Weg des Spielers. Im Frühling 2020 folgt die Fortsetzung des Open World Action-RPG.

In “Dying Light 2” spielen wir Aiden Caldwell, einen infizierten Überlebenden. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Agilität und seiner brutalen Kampffähigkeiten, ist er ein guter Verbündeter in dem gefährlichen Post Apokalyptischen Szenario. In der Fortsetzung stellen sich uns neue Arten von Infizierten in den Weg, aber mit neu integrierten Spezialattacken gibt es auch neue Wege diese zu bekämpfen. Tagsüber ist man aufgrund der Lichtscheuheit der Infizierten sicher, zumindest wenn man keine dunklen Ecken betritt. Denn dort warten die Infizierten nur auf die Dunkelheit, um sich auf die Jagd zu machen. Dafür gibt es mit Banditen und Fraktionen auch tagsüber viele Gefahren, die es zu bekämpfen gilt.

Im Verlauf der Story, welche neben dem Singleplayer auch Online mit bis zu vier Spielern erkundet werden kann, trifft der Spieler ständig Entscheidungen. Diese haben natürlich einen massiven Einfluss auf die Geschichte. So können neue Gebiete und Quests freigeschaltet werden und den Verlauf der Erzählung ändern. Wer das Spiel komplett durchspielen möchte, wird daher mehr als einen Durchlauf starten müssen. Laut Entwickler habe ein Spieler im ersten Teil mehrere tausend Spielstunden, um die ganze Welt gründlich zu erkunden. Mit sieben Regionen gibt es auch in “Dying Light 2” einiges zu erkunden.

Neben neuen Infizierten und Möglichkeiten sie zu bekämpfen, hat Techland in der Fortsetzung ebenfalls neuen Stuff, wie Beispielweise Fallschirme ins Spiel integriert. In Kombination mit einem Haken kann sich der Spieler so schneller durch die Open World bewegen. Als uns ein Mitarbeiter von Techland diese Mechanik im Gameplay gezeigt hat, hat es mich ein bisschen an Spiderman erinnert, der sich ebenfalls durch die Stadt hangelt.

Die zu Beginn erwähnte Agilität von Aiden Caldwell beschränkt sich aber nicht nur auf spektakulären Flügen zwischen den Gebäuden. Auch mit Parcours-Elementen wie Walljumps, -runs und doppel Wallruns werden Verfolgungsjagden weiter angeheizt. Und dabei stellen sich uns in dunklen Ecken und Räumen natürlich wieder die Infizierten in den Weg. Quicktime-Events bei Entscheidungen oder Kämpfen runden das Spiel zusätzlich ab.

Redakteur und Moderator bei MotekGames seit April 2019.