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Gamescom 2019

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Gamescom 2019 Recap: Port Royale 4

Halbzeit für die Entwickler von “Port Royale 4”

Simulationsspiele erfreuen sich großer Beliebtheit unter Gamern. Das Spektrum an Arten ist dabei sehr vielfältig: Vom Euro Truck Simulator über den Airport Simulator bis hin zur Feuerwehr-Simulation “Notruf 112” oder auch dem Landwirtschafts-Simulator. Mit Port Royale bieten die Entwickler der Gaming Minds Studios einen historischen Wirtschaftssimulation. Seit gut einem Jahr arbeitet das Team rund um Creative Director Daniel Dumont nun schon am vierten Teil. Zur Gamescom 2020 soll “Port Royale 4” dann an den Start gehen.

Dabei wählt der Spieler zu Beginn einen von vier Charakteren (Abenteurer, Händler, Freibeuter oder Pirat), die jeweils zwei Stärken und eine Schwäche besitzen. Parallel wählt der Spieler nun noch eine der vier Fraktionen bestehend aus England, Spanien, Frankreich oder den Niederlanden. Auch hier hat jede Nation eine eigene Besonderheit wie beispielsweise geringere Baukosten oder bessere Angriffs- und Verteidigungswerte der Kriegsschiffe. Ziel der Spiels ist es ein großes Unternehmen bestehend aus Produktion, Handel und Kriegsflotten aufzubauen. Historisch gesehen findet sich der Spieler dabei in der Karibik des 16. Jahrhunderts wieder.

Neben vier Kampagnen mit jeweils vier bis fünf Stunden Spielzeit, wird “Port Royale 4” auch das freie Spiel sowie einen Tutorialmodus besitzen, welcher Neulingen des Spiels die Grundlagen vermittelt. Über diese Grundlagen hinaus gibt es laut Daniel Dumont aber auch im Spiel selbst etliche Spielhilfen.

Für den vierten Teil der Serie haben sich die Entwickler auch einiges an Neuheiten einfallen lassen. Eine riesig große 3D-Karte soll dabei das Spielerlebnis verbessern. “Mit der Karte sind die Ansichten nicht mehr in Stadt und Land getrennt, sondern wir haben eine große Karte, in der der Spieler reinzoomen kann”, so Dumont. Dabei soll man soweit reinzoomen können, bis man die Bewohner draußen sehen kann. Ebenfalls hat sich der Bau von Gebäuden geändert. So haben die Gebäude untereinander Auswirkungen, welche eine Unterschiedliche Entwicklung der Städte zur Folge hat.

Im Gegensatz zu den Vorgängern, sind die Seeschlachten nun rundenbasiert und nicht mehr in Echtzeit. “Das hat zum Vorteil, dass wir mehr Schiffe mit in die Schlacht schicken können, aber auch neue taktische Möglichkeiten”, erklärt Dumont die Änderung. Ebenfalls wolle man aufgrund der Vielzahl von Kämpfen dem Spieler die Möglichkeit geben, Schlachten selbst auszufechten oder automatisch berechnen zu lassen.

Mit dem neu ins Spiel integrierten Ansehenssystem wird auch die Spielweise des Spielers bewertet. Handelt der Spieler bei seinen Aktionen im Sinne einer Nation, steigt sein Ansehen in dieser. Dadurch bekommt der Spieler Ruhmpunkte, von denen er neue Technologien, Güter oder auch Schiffe kaufen kann. Betreibt der Spieler Piraterie, sinkt sein Ansehen entsprechend.

Redakteur und Moderator bei MotekGames seit April 2019.