Die erfolgreiche Mobile-App Pokémon Go wechselt den Besitzer: Niantic verkauft sein gesamtes Spielegeschäft für 3,5 Milliarden Dollar an Scopely. Doch dieser Verkauf wirft bei einigen Spielern Fragen auf – besonders in Bezug auf den Umgang mit Standortdaten.
Was bedeutet der Verkauf für Pokémon Go?
Michael Steranka, Senior Product Director bei Niantic (bald Scopely), stellte sich in einem Interview mit dem YouTuber TrainerTips den Fragen der Community. Dabei ging es unter anderem um die Zukunft des Spiels, mögliche Änderungen und die Sicherheit der Nutzerdaten.
Besonders die Verbindung zwischen Scopely und der Savvy Games Group sorgt für Bedenken. Savvy Games gehört zum saudischen Public Investment Fund (PIF), was bei Spielern die Sorge auslöste, dass Standortdaten an die saudische Regierung weitergegeben werden könnten.
Was passiert mit den Standortdaten der Spieler?
Steranka versicherte, dass sich Spieler keine Sorgen machen müssten. Laut ihm bleiben die Daten in den USA und werden nicht an Dritte weitergegeben:
„That all stays in the US. It never leaves the country. And it’s not something that ever gets shared up with Savvy or otherwise.“
Außerdem betonte er, dass Scopely unabhängig operiere und genügend Sicherheitsvorkehrungen vorhanden seien, um Nutzerdaten zu schützen. Zudem würden Standortdaten nur so lange gespeichert, wie sie für den Spielbetrieb notwendig seien. Anschließend werde diese Information gelöscht.
Wie geht es mit Pokémon Go weiter?
Neben dem Datenschutz sprach Steranka auch über die Zukunft des Spiels nach der Übernahme. Themen wie die Einbindung von The Pokémon Company, Änderungen an Remote-Raids und mögliche neue Funktionen wurden angesprochen. Die vollständige Diskussion kann im einstündigen Interview auf YouTube angesehen werden.
Für Spieler bleibt abzuwarten, ob und wie sich die Übernahme langfristig auf Pokémon Go auswirkt.