Das Team von Owlcat Games befindet sich mitten in der Entwicklung ihres kommenden Action-Rollenspiels The Expanse: Osiris Reborn. Dabei wird das Rollenspiel das bekannte Universum von The Expanse aufgreifen, um eine neue Geschichte zu erzählen. Nun haben die Game Design Direktoren und Produzenten Leonid Rastorguev und Yuliya Chernenko in einem Dev Interview auf dem YouTube Kanal von Gaming Interviews ein knapp 50 minütiges Interview gegeben. Dabei haben sie einige neue und spannende Einblicke in das Rollenspiel gegeben.
So sollen wir in puncto Spielzeit je nach Spielstil zwischen 30 und 40 Stunden für das Abenteuer benötigen. Was dabei vor allem auch der Wiederspielbarkeit dienlich sein wird, ist die Auswirkung der Entscheidungen die wir im Laufe der Kampagne treffen. So beeinflusst unsere Wahl nicht nur den weiteren Verlauf der Handlung, sondern kann sogar über das Schicksal der Bewohner und Charaktere entscheiden.
Fokus auf Freiheit
Wer sich im Rollenspiel-Genre auskennt weiß, dass viele Titel maßgeblich von der gewählten Klasse zu Beginn des Spiels abhängen. So bekommen unsere Charaktere je nach gewählter Klasse einen Startbonus in den verschiedenen Kategorien. Bei dem Interview erzählten Rastorguev und Chernenko jedoch, dass bei ihrem Rollenspiel schon früh feststand, dass dieses klassische aber starre Klassensystem absolut nicht in Frage kommen wird. Der Fokus liege hier eher auf spielerischer Freiheit. So sollen Spielstile nicht nur den Einstieg in das Abenteuer erleichtern, sondern uns auch dazu animieren, unseren eigenen Stil zu finden.
Also bleibt uns viel Zeit uns mit den Waffen und Fähigkeiten vertraut zu machen. Allerdings betonen die Entwickler auch, dass diese Freiheit Grenzen haben wird. Denn zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte müssen wir uns auf einen Stil festlegen, denn danach kann der Stil nicht mehr unbegrenzt geändert werden.
Drei Fraktionen
Wofür wir uns aber schon klar zu Beginn des Spiels entscheiden müssen, ist die Fraktion welcher wir angehören wollen. Bei der Charaktererstellung stehen uns hier Belter, Erdlinge und Marsianer zur Verfügung. Abhängig davon sind auch die individuellen Hintergründe unseres Charakters, sowie dynamische Beziehungen, mögliche Romanzen und optionale Handlungsstränge.
So können wir die Geschichte nicht nur aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben, sondern auch bei falschen Entscheidungen Begleiter indirekt zum Tode verurteilen. Und mit Blick auf die Tatsache, dass unsere Begleiter in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, kann das unter Umständen verheerend sein.
Große Vorbilder
Natürlich lassen sich Entwickler bei neuen Spielen auch immer von bekannten Titeln inspirieren. Das Team von Owlcat Games macht dabei auch keinen Hehl daraus, sich gerade an zwei große Vorbilder zu orientieren: „Mass Effect“ und „The Division“. Ähnlich wie in den Titeln von BioWare (EA) und Massive Entertainment (Ubisoft), soll auch das actionlastige Rollenspiel mit etlichen deckungsbasierten Schusswechseln aufwarten. Ebenfalls werden Erkundungen, soziale Hubs und Nebenquests ein wichtiger Teil des Spiels sein werden.
Auch wenn das Interview, welches wir euch unten nochmal verlinken, schon viele spannende Einblicke gegeben hat, bleiben dennoch viele Fragen offen. So zum Beispiel auch, wann wir mehr zu sehen bekommen oder die wichtigste Frage, wann der Titel veröffentlicht werden soll. Zumindest gibt es unbestätigte Berichte, die auf eine Veröffentlichung im nächsten Jahr hindeuten.

