Der Extraktionsshooter ARC Raiders erfreut sich seit seiner Veröffentlichung Ende Oktober einer großen Beliebtheit. So hat der Shooter vom schwedischen Studio Embark Studios nach knapp zwei Monaten schon über zwölf Millionen Exemplare verkauft. Dementsprechend haben sich nicht nur etliche Spieler schon in die Schlacht gegen andere Raider um den besten Loot geliefert, sondern auch schon Strategien gegen die feindlichen ARC-Maschinen entwickelt. Das geht sogar schon so weit, dass sich inzwischen kalkulierte Farming-Loops und Speedruns in der Community herauskristallisiert haben. Der Umstand könnte sich aber bald ändern.
Pläne und Dilemma
Bisher hat sich das Studio ziemlich bedeckt gehalten, was die Pläne für die Zukunft angeht. Allerdings hat Lead Designer Virgil Watkins den Kollegen von GamesRadar schon erzählt, dass man nach Wegen suche, um die riesigen Maschinen, welche im Hintergrund umherwandern, auch spielerisch zu Nutzen. Denn diese Titanen seien bisher nur aus der Ferne zu bestaunen und fürchten, greifen aber noch nicht aktiv in die Plünderungsläufe der Raider ein.
Das liegt an einem simplen Dilemma beim schwedischen Studio. Denn in dem Gespräch mit GamesRadar gab Watkins zu, dass das Team in einer technischen Sackgasse stecke. Zwar würde man gerne diese Titanen in Map-Events nutzen, allerdings stelle das ein immenses Risiko für die Stabilität des Servers da.
Die Angst vor dem Totalausfall
Schon jetzt gibt es ja schon auf Reddit zahlreiche Meldungen über Probleme mit Server-Meltdowns, Lag-Spikes und Verbindungsabbrüchen. Die Infrakstruktur der Server hat also schon jetzt erhebliche Defizite in der Stabilität. Würde man nun diese Titanen auf die Spieler loslassen, könne es statt eines Server-Meltdowns gleich einen gänzlichen Server-Nuke geben. Somit würde der Server nicht nur ausfallen, sondern gänzlich unbrauchbar werden.
Also stehen bei Embark Studios erst einmal noch zahlreiche Optimierungen der Stabilität an, bevor wir uns dieser neuen Bedrohung widmen können.

