Die anhaltende Knappheit bei Speicherchips könnte Auswirkungen auf die nächste Konsolengeneration haben. Laut aktuellen Berichten denkt Sony intern offenbar darüber nach, den Marktstart der nächsten PlayStation zu verschieben.
Demnach sollen steigende RAM-Preise dazu führen, dass der Release der häufig als PS6 bezeichneten Konsole nicht wie erwartet 2027 erfolgt, sondern möglicherweise erst 2028 oder sogar 2029. Offiziell bestätigt sind diese Überlegungen nicht. Weder Sony Group noch Nintendo haben sich bislang konkret zu entsprechenden Planungen geäußert.
Auch Switch 2 von Preisdebatte betroffen
Neben Sony soll auch Nintendo auf die steigenden Speicherpreise reagieren. Dem Bericht zufolge wird intern geprüft, ob der Preis der Nintendo Switch 2 im Jahr 2026 angehoben werden muss. Nintendo hatte bereits erklärt, man werde die Preisentwicklung angesichts steigender Kosten „sorgfältig bewerten“.
PS5-Versorgung vorerst gesichert
Für die aktuelle Generation sieht Sony derzeit keine unmittelbaren Engpässe. Die PlayStation 5 soll laut bisherigen Aussagen mindestens bis zum Ende des Weihnachtsgeschäfts 2026 nicht von der Speicherknappheit betroffen sein.
Gleichzeitig kursieren Gerüchte, wonach die nächste PlayStation-Generation mit besonders umfangreicher Speicherausstattung geplant ist. Auch ein neuer PlayStation-Handheld soll hohe Speicherwerte bieten. Steigende Kosten für RAM und andere Komponenten könnten daher direkte Auswirkungen auf die Planung der kommenden Hardware haben.
Ob es tatsächlich zu einer Verschiebung der PlayStation 6 kommt, bleibt abzuwarten. Eine offizielle Ankündigung steht bislang aus.

