Auf der offiziellen Website des Steam Deck weist Valve aktuell darauf hin, dass das OLED-Modell in einigen Regionen zeitweise nicht verfügbar sein kann. Betroffen sind sowohl die Variante mit 512 GB als auch die Version mit 1 TB Speicher. Als Grund nennt das Unternehmen anhaltende Engpässe bei Speicher- und RAM-Komponenten.
Bereits vor wenigen Tagen war das Handheld in den USA vollständig ausverkauft. Die nun veröffentlichte Mitteilung bestätigt, dass die eingeschränkte Verfügbarkeit im Zusammenhang mit globalen Lieferproblemen bei Speicherbausteinen steht.
LCD-Modell wird nicht mehr produziert
Bereits im Dezember hatte Valve die Produktion des LCD-Modells eingestellt. Damit entfällt dauerhaft die bislang günstigste Version des Geräts. Sobald die Restbestände im Handel verkauft sind, wird dieses Modell nicht mehr nachproduziert.
Lieferprobleme seit Ende 2025
Die aktuellen Engpässe stehen im Zusammenhang mit Entwicklungen auf dem Halbleitermarkt. Seit dem vierten Quartal 2025 sind die Preise für Arbeitsspeicher deutlich gestiegen. Hintergrund ist eine stark erhöhte Nachfrage im Bereich KI-Anwendungen, die große Teile der Produktionskapazitäten beanspruchen.
Zusätzlich hatte NVIDIA Anfang 2026 die Fertigung einer neuen GPU eingestellt, um Ressourcen verstärkt auf KI-Rechenzentren zu konzentrieren. Auch andere Hardwareprojekte wurden zuletzt verschoben. Valve selbst hatte eine neue Hardware-Runde, darunter frühere Konzepte wie Steam Machine, Frame und Controller, ebenfalls nach hinten verlegt.
Die Auswirkungen der angespannten Lieferketten betreffen inzwischen mehrere Bereiche der Gaming-Hardware. Beim Steam Deck führen sie nun dazu, dass das OLED-Modell in verschiedenen Regionen nur eingeschränkt verfügbar ist.

