Nach dem Führungswechsel bei Microsoft Gaming hat sich die neue Xbox-Chefin Asha Sharma erstmals ausführlicher zur zukünftigen Ausrichtung der Marke geäußert. Dabei stellte sie klar: Die geplante „Rückkehr von Xbox“ soll vor allem bei Konsole und Hardware beginnen.
In einem aktuellen Interview erklärte Sharma, dass viele Spieler über Jahre hinweg viel Zeit und Geld in das Xbox-Ökosystem investiert haben. Dieses Vertrauen wolle man schützen und langfristig stärken.
Ein zentraler Bestandteil der Strategie sei deshalb die klassische Xbox-Hardware. Laut Sharma sollen Spieler bereits in naher Zukunft mehr über entsprechende Pläne erfahren, da neue Ankündigungen vorbereitet werden.
Die neue Führung sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Marke wieder stärker zu definieren und ihre Basis auszubauen.
Multiplattform bleibt weiterhin Teil der Strategie
Trotz des stärkeren Fokus auf Konsole bedeutet das laut Sharma nicht, dass Xbox sich von anderen Plattformen zurückzieht. Auch Spieler außerhalb der eigenen Hardware sollen weiterhin erreicht werden.
Das Ziel sei es, gute Spiele unabhängig vom Endgerät verfügbar zu machen. Gleichzeitig wolle man intern prüfen, welche Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen wurden und wie sich die Strategie künftig weiterentwickeln soll.
Studios bleiben auf First-Party-Struktur ausgerichtet
Auch Microsoft Gamings neuer Chief Content Officer Matt Booty äußerte sich zur Ausrichtung. Das Studiosystem sei weiterhin klar als First-Party-Struktur aufgebaut und nicht lediglich als Publishing-Organisation gedacht.
Die Zusammenarbeit zwischen Plattform-Team und eigenen Entwicklerstudios bleibe ein zentraler Bestandteil der Xbox-Strategie.

