Das Entwicklerstudio Build a Rocket Boy, bekannt für das Spiel MindsEye, hat weitere Entlassungen bestätigt. Die Entscheidung wurde in einem Beitrag auf LinkedIn bekannt gegeben.
In einer Stellungnahme erklärte Co-CEO Mark Gerhard, dass der Stellenabbau eine schwierige Entscheidung gewesen sei. Gleichzeitig bedankte sich das Studio bei den betroffenen Mitarbeitern und bezeichnete sie als talentierte Mitglieder des Teams.
Studio spricht erneut von Sabotage rund um Spielstart
In der Erklärung ging Gerhard erneut auf Probleme rund um den Start von MindsEye ein. Er wiederholte seine frühere Aussage, dass angebliche organisierte Spionage und Sabotage den Launch des Spiels beeinflusst hätten.
Das Unternehmen arbeite derzeit mit externen Partnern und rechtlichen Beratern zusammen, um mögliche strafbare Aktivitäten zu untersuchen. Da die Angelegenheit möglicherweise vor Gericht landet, könnten aktuell keine weiteren Details veröffentlicht werden.
Schwierigkeiten nach Veröffentlichung von MindsEye
Trotz der Probleme erklärte das Studio, dass weiterhin an der Weiterentwicklung von MindsEye gearbeitet werde. Gleichzeitig hätten die Folgen des schwierigen Starts des Spiels jedoch zu den aktuellen Entlassungen beigetragen.
Bereits Anfang Februar hatte Gerhard laut Berichten intern erklärt, man habe Verantwortliche für eine angebliche Kampagne gegen das Spiel identifiziert. Demnach soll eine große US-Firma mehr als eine Million Euro für eine negative Kampagne gegen das Spiel ausgegeben haben.
Entlassungen bleiben großes Thema in der Branche
Entlassungen und Projektprobleme sind weiterhin ein häufiges Thema in der Spielebranche. Erst kürzlich wurde auch bekannt, dass der Online-Titel Highguard bereits kurz nach seinem Start wieder eingestellt wird.
Die Server des Spiels sollen im März abgeschaltet werden.

