Bei Microsoft könnten weitere Änderungen für Xbox Game Pass bevorstehen. Neue Backend-Daten deuten darauf hin, dass intern an zusätzlichen Abo-Modellen gearbeitet wird. Dabei soll es auch Einschränkungen für Xbox Cloud Gaming geben. Im Mittelpunkt steht ein angeblich geplanter Tarif mit dem Codenamen TRITON.
Bereits zuvor war berichtet worden, dass Microsoft an einem neuen Game-Pass-Modell arbeitet, das ausschließlich Spiele der Xbox-eigenen Studios enthalten soll. Dazu könnten Reihen wie Halo, DOOM und Fallout gehören. Ein solcher Tarif könnte günstiger ausfallen als das aktuelle Komplettangebot.
Neu hinzugekommene Hinweise sprechen nun davon, dass Cloud Gaming in einigen neuen Tarifen nicht unbegrenzt nutzbar wäre. Stattdessen soll es ein monatliches Stundenkontingent geben. Sobald dieses Limit erreicht ist, würde Cloud Gaming bis zum nächsten Abrechnungszeitraum pausieren. Das wäre ein deutlicher Unterschied zu den bisherigen Xbox-Angeboten, bei denen keine festen Monatsgrenzen für Cloud Gaming existieren.
Neben TRITON wird intern offenbar auch ein weiteres Modell namens Duet erwähnt. Dabei soll es sich laut Berichten um ein Kombi-Angebot mit Netflix handeln. Auch dort könnte Cloud Gaming integriert sein, ebenfalls mit zeitlicher Begrenzung. Eine offizielle Vorstellung gibt es bislang nicht.
Zusätzlich kursieren Hinweise auf ein weiteres Cloud-Gaming-Angebot mit Werbung, das 2026 starten könnte. Dabei sollen Nutzer zusätzliche Spielzeit erhalten, wenn sie Werbeeinblendungen ansehen. Zugriff gäbe es demnach womöglich nur auf digital gekaufte Spiele, nicht auf den regulären Game-Pass-Katalog.
Bislang stammen alle Informationen aus Leaks und Datenauswertungen. Microsoft hat weder neue Tarife noch Zeitlimits offiziell angekündigt. Sollten sich die Berichte bestätigen, könnte Xbox Game Pass künftig deutlich flexibler werden – mit mehreren Preisstufen, aber auch neuen Einschränkungen.

