Die nächste Xbox-Generation mit dem Codenamen Project Helix wird offenbar ebenfalls von der aktuellen Speicherknappheit betroffen sein. Das hat Xbox-Chefin Asha Sharma in einem neuen Interview bestätigt.
Im Gespräch mit Game File erklärte Sharma, dass steigende Speicherpreise direkten Einfluss auf die kommende Hardware haben werden. Betroffen seien sowohl der spätere Verkaufspreis als auch die verfügbare Stückzahl zum Marktstart. Ein konkretes Veröffentlichungsfenster wollte sie deshalb derzeit nicht nennen. Die weltweite Marktsituation sei aktuell zu dynamisch, um bereits feste Aussagen treffen zu können.
Trotz der Unsicherheiten betonte Sharma, dass Xbox sich auf die Punkte konzentrieren wolle, die man selbst kontrollieren könne. Dazu gehöre vor allem, eine leistungsstarke Konsole zu entwickeln, auf der sowohl klassische Konsolenspiele als auch PC-Titel laufen. Damit unterstreicht Microsoft erneut den Plan, Xbox und PC künftig noch enger zusammenzuführen.
Unverändert bleibt offenbar der interne Zeitplan für Studios. Laut Sharma sollen erste Entwicklerkits von Project Helix weiterhin 2027 an Partner verschickt werden. Das deutet darauf hin, dass die Hardware-Entwicklung selbst planmäßig voranschreitet. Zudem zeigte sich die Xbox-Chefin zufrieden mit dem bisherigen Feedback zur neuen Plattform.
Sollte sich die Speicherknappheit fortsetzen, könnte Project Helix teurer starten als ursprünglich geplant oder zunächst nur begrenzt verfügbar sein. Beides betrifft aktuell weite Teile der Technikbranche – von Grafikkarten bis Konsolenhardware. Für Xbox-Fans heißt das vorerst: Project Helix bleibt auf Kurs, doch Preis und Release hängen stark vom Marktumfeld ab.

