Bei Ubisoft kommt es offenbar zu größeren Veränderungen rund um Assassin’s Creed Hexe. Laut neuen Berichten wurden etwa 50 Entwickler vom Projekt abgezogen und intern neu verteilt.
Die betroffenen Mitarbeiter sollen in Ubisofts sogenanntes Interproject-Team versetzt worden sein. Dort landen Angestellte, die aktuell keinem festen Projekt zugeordnet sind. Berichten zufolge müssen Mitglieder dieses Bereichs innerhalb von drei Monaten ein neues internes Projekt finden. Andernfalls drohen Entlassungen. Die Entscheidung fiel demnach nur wenige Tage nach der Einstellung eines bislang unangekündigten Projekts mit dem Namen Alterra.
Auch inhaltlich soll sich bei Hexe etwas verändert haben. Laut Insider-Informationen wurde ein geplantes Katzen-Begleiter-System gestrichen. Statt stärker auf Fantasy-Elemente zu setzen, soll Hexe nun bodenständiger ausfallen. Das Thema Hexerei werde demnach realistischer interpretiert. Die Hauptfigur soll chemisches Wissen nutzen, um etwa Rauchbomben oder andere Tricks einzusetzen, die auf Außenstehende wie Magie wirken.
Zusätzlich hat Benoit Richer, bislang Game Director von Assassin’s Creed Hexe, das Unternehmen verlassen. Über LinkedIn bestätigte er seinen Wechsel zum Indie-Studio Servo Games. Richer arbeitete seit 2017 als Game Director bei Ubisoft und war zuvor mehrere Jahre bei Warner Bros. Games tätig.
Intern soll Assassin’s Creed Hexe derzeit weiter für Juni 2027 vorgesehen sein. Mehrere Quellen halten es jedoch für möglich, dass Ubisoft den Titel auf das Weihnachtsgeschäft 2027 verschiebt. Die Reduzierung des Teams könnte Teil eines Sparkurses sein, um das Budget zu senken und die Entwicklung neu auszurichten.

