Anfang April hat das Ein-Mann-Projekt Road to Vostok den Sprung von einer Demo-Version hin zum Early Access Titel geschafft. Der Erfolg lies dabei auch nicht lange auf sich warten. Nur wenige Wochen später wurde der Survival-Shooter nämlich schon über 250.000 Mal verkauft. Mit den generierten Einnahmen konnte sich der Entwickler Road to Vostok Ltd. auch direkt seine gesamte Entwicklungs-Roadmap absichern.
Fokus auf Stabilität
In einem Update Post auf Steam hat sich Antti an die Community gewendet und über die kommenden Wochen gesprochen. Dabei macht er klar, dass es ihm erstmal um die Stabilität seine Spiels geht, statt einfach weiter neue Inhalte zu implementieren. Zwar hat er bereits einen Patch zur Verbesserung der Stabilität bereitgestellt, allerdings klagen nach wie vor einige Spieler über Probleme.
Sobald das Spiel in einem guten Zustand ist und keinen Ärger mehr macht, nimmt sich Antti eine kleine Auszeit bis Ende Mai. Auch in seiner Abwesenheit soll das Spiel jedoch weiter der Roadmap folgen. Um dies zu gewährleisten, wird er einige Aufgaben auslagern. Trotz seiner Abwesenheit soll das Spiel also nicht darunter leiden müssen.
Der zweite Build
Antti gab aber auch einen Ausblick über geplante Inhalte nach seiner Pause. Im dritten Quartal soll nämlich der zweite Build des Spiels rauskommen und das Spiel grundlegend verändern. Dann soll sich nämlich die Welt um unseren Charakter auch in unserer Abwesenheit weiter entwickeln. Einer der zentralen Elemente in der neuen Fassung wird auch die Nomaden Fraktion sein.
Diese KI-Fraktion ist vollkommen neutral. Wir können jedoch mit ihnen handeln, sie in Feuergefechten unterstützen oder sogar in unseren Unterschlupf einladen. All diese Handlungen steigern unseren Ruf in der Spielwelt. Natürlich geht es aber auch in die andere Richtung. Machen wir zum Beispiel Jagd auf die Nomanden, sinkt unser Ruf und ehemals freundliche Lager sind uns daraufhin feindlich gesinnt.
Die KI-Logik soll dabei in sofern überarbeitet werden, dass sie weniger intensive CPU-Physikberechnungen benötigt und so eine erhöhte Anzahl an NPCs in der Welt ermöglichen soll.
Weitere Inhalte geplant
Neben den direkt geplanten Inhalten in der kommenden Fassung, hat Antti auch schon über die darauffolgenden Spielfassungen gesprochen. Vor allem die vierte Fassung soll dabei das Waffenarsenal erhöhen. Intern bezeichnet er sie als „Gunslinger“ und plant 50 maßgeschneiderte Waffen einzuführen. Alle Updates werden wie auch schon zu den Demo-Zeiten mit einem dedizierten Videotagebuch auf seinem YouTube-Kanal festgehalten.

