In den vergangenen Tagen sorgte eine vermeintliche Änderung der digitalen Lizenzen für die Spielekonsolen PlayStation 4 und PlayStation 5 für Aufruhr in der Community. Nutzer berichteten von einem neuen 30-Tage-Timer für digitale Spielekäufe, der einen dauerhaften Online-Zwang befürchten ließ. Sony hat sich nun zu Wort gemeldet und die Bedenken zerstreut.
Der Ursprung der Aufregung
Der auf die Zugänglichkeit und Erhaltung von Spielen spezialisierte Twitter-Account „Does it play?“ machte zuerst auf das Phänomen aufmerksam. Die Beobachtungen umfassten folgende Punkte:
- Betroffene Spiele: Die Änderung betrifft scheinbar neue Käufe im PlayStation Store, die nach März 2026 getätigt wurden. Ältere Lizenzen scheinen unangetastet zu sein.
- Der Timer: Auf der PS4 tauchte plötzlich ein 30-Tage-Countdown auf. Dieser zeigte an, bis wann die Konsole zwingend wieder mit dem Internet verbunden werden muss, um den Zugriff auf das jeweilige Spiel nicht zu verlieren. Auf der PS5 ist dieser Timer zwar unsichtbar, er soll aber im Hintergrund mitlaufen.
Diese Entdeckung weckte bei vielen Spielern Erinnerungen an die heftige DRM-Debatte rund um die Xbox One im Jahr 2013. Sie befürchten, dass Konsolen ohne regelmäßige Internetverbindung nutzlos werden könnten.
Sonys offizielles Statement bringt Klarheit.
Gegenüber GameSpot stellte ein Sprecher von Sony Interactive Entertainment (SIE) klar, dass die Sorgen der Community unbegründet sind und es sich nicht um einen wiederkehrenden Online-Zwang handelt.
„Spieler können weiterhin wie gewohnt auf ihre gekauften Spiele zugreifen und diese spielen. Es ist lediglich eine einmalige Online-Prüfung erforderlich, um die Lizenz des Spiels zu bestätigen. Danach sind keine weiteren Überprüfungen mehr nötig.“

