Beim Studio Build a Rocket Boy sollen laut aktuellen Berichten weitere Stellen gestrichen worden sein. Betroffen ist damit erneut das Team hinter MindsEye, das bereits zuvor mit internen Problemen und negativer Kritik rund um den Spielstart zu kämpfen hatte.
Wie unter anderem aus einem Bericht von Kotaku hervorgeht, sollen bis zu 170 Mitarbeiter von den neuesten Entlassungen betroffen sein. Auf LinkedIn meldeten sich mehrere ehemalige Angestellte zu Wort und bestätigten eine Umstrukturierung innerhalb verschiedener Abteilungen. Bereits Anfang des Jahres hatte das Studio laut früheren Berichten ein komplettes Entwicklerteam geschlossen und zahlreiche Mitarbeiter entlassen.
MindsEye galt vor Release als ambitioniertes Projekt, erhielt nach Veröffentlichung jedoch überwiegend negative Bewertungen. Das Spiel wurde vor allem wegen technischer Probleme und allgemeiner Qualitätsmängel kritisiert.
Trotzdem veröffentlichte das Studio zuletzt mit „Blacklisted“ neue Inhalte für das Spiel. Die Erweiterung dreht sich um eine Geschichte über angebliche Sabotage gegen die fiktive Organisation BARB und das Spiel selbst.
Co-CEO Mark Gerhard hatte in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlich behauptet, dass eine gezielte Kampagne gegen das Studio geführt worden sei. Dabei sprach er unter anderem von angeblichen Einflussnahmen durch Agenturen und Content Creator.
Eine offizielle Stellungnahme zu den aktuellen Entlassungen steht bislang noch aus.

