Sony Interactive Entertainment hat sich im Rahmen der aktuellen Geschäftszahlen erstmals konkreter zur Zukunft der nächsten PlayStation-Generation geäußert. Demnach steht der Veröffentlichungszeitraum der möglichen PlayStation 6 offenbar noch nicht fest. Hintergrund sind unter anderem steigende Kosten für Hardware-Komponenten und anhaltende Engpässe bei Speicherbausteinen.
Sony-Präsident und CEO Hiroki Totoki erklärte in einer Fragerunde nach den Geschäftszahlen, dass besonders die Preise für Arbeitsspeicher weiterhin ein Problem darstellen könnten. Laut Totoki habe sich Sony zwar die benötigten Komponenten für das laufende Jahr gesichert, ab 2027 rechne man jedoch weiterhin mit hohen Speicherpreisen und möglichen Lieferengpässen.
Totoki erklärte außerdem, dass Sony derzeit noch keine Entscheidung über den Zeitpunkt oder den Preis einer neuen Konsole getroffen habe.
Stattdessen wolle das Unternehmen die weitere Entwicklung der Marktsituation genau beobachten. Gleichzeitig deutete Totoki an, dass Sony auch über mögliche Änderungen am Geschäftsmodell nachdenke, um die beste Strategie für die nächste Konsolengeneration zu finden.
Bereits in den vergangenen Monaten gab es Berichte, wonach sich eine mögliche Veröffentlichung der PS6 bis 2029 verschieben könnte. Offiziell bestätigt wurde das bislang allerdings nicht. Die aktuellen Aussagen von Sony zeigen jedoch, dass steigende Produktionskosten und die weltweite Versorgungslage weiterhin Einfluss auf langfristige Hardware-Pläne haben.
Trotz der offenen Fragen rund um die nächste Konsolengeneration betonte Totoki, dass die Zahl aktiver PlayStation-Nutzer weiterhin steige. Dadurch sehe Sony aktuell keinen unmittelbaren Zeitdruck bei der Einführung neuer Hardware.

