Capcom hat bestätigt, auch künftig generative KI in der Spieleentwicklung einsetzen zu wollen. Das Unternehmen erklärte im aktuellen Geschäftsbericht, dass die Technologie vor allem zur Unterstützung interner Entwicklungsprozesse genutzt werden soll.
Laut Capcom gehört die Forschung rund um generative KI zu den laufenden Investitionen in die eigenen Marken und Technologien. Das Unternehmen erklärte, dass KI vor allem dabei helfen solle, Entwicklungsprozesse effizienter und produktiver zu gestalten. Gleichzeitig investiere Capcom weiterhin in die eigene Engine und andere technische Werkzeuge.
Fokus auf Routineaufgaben
In einer Präsentation zum Geschäftsbericht erläuterte Capcom genauer, wofür die Technologie eingesetzt werden soll.
Demnach soll KI vor allem Routinearbeiten vereinfachen und automatisieren. Genannt wurden unter anderem:
- Recherchearbeiten
- Erstellung erster Entwürfe
- Nutzeranalysen
- Interaktive Handbücher
- Fehlerprüfungen
- Meeting-Notizen
Durch diese Entlastung sollen Entwickler mehr Zeit für kreative Aufgaben und neue Projekte erhalten.
Capcom sieht KI als Unterstützung, nicht als Ersatz
Das Unternehmen beschreibt KI dabei ausdrücklich als Werkzeug zur Unterstützung der Entwicklungsteams. Ziel sei es laut Capcom, Inhalte schneller veröffentlichen zu können, bestehende Marken weiter auszubauen und langfristig den Wert der eigenen IPs zu stärken. Die Aussagen erfolgten im Rahmen der aktuellen Geschäftszahlen, in denen Capcom erneut ein Rekordjahr mit steigenden Umsätzen und Verkaufszahlen meldete.

