Ubisoft hat im aktuellen Geschäftsbericht bestätigt, dass das Unternehmen innerhalb des vergangenen Geschäftsjahres mehr als 1.000 Stellen abgebaut hat.
Laut den veröffentlichten Zahlen wurden bis zum 31. März 2026 insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter entlassen. Trotz der Einsparungen beschäftigt Ubisoft nach eigenen Angaben weiterhin etwa 16.590 Personen weltweit.
Der Publisher erklärte, dass die Maßnahmen Teil eines langfristigen Programms zur Kostenreduzierung seien. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 konnten die Fixkosten laut Ubisoft bereits um rund 18 Prozent beziehungsweise etwa 325 Millionen Euro gesenkt werden. Allerdings sollen die Einsparungen auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Ubisoft plant, die laufenden Kosten bis März 2028 weiter zu reduzieren. Dazu gehören laut Unternehmen eine strengere Kontrolle bei Neueinstellungen sowie zusätzliche Umstrukturierungen.
Außerdem prüft Ubisoft weiterhin mögliche Verkäufe einzelner Unternehmensbereiche oder Vermögenswerte. Trotz der Entlassungen betonte das Unternehmen, dass die Mitarbeiterfluktuation derzeit auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau liege, insbesondere bei erfahrenen Mitarbeitern und leitenden Positionen.

