Bungie hat einen Stellenabbau im Unternehmen bestätigt. Das Entwicklerstudio teilte mit, dass im Rahmen einer Umstrukturierung Arbeitsplätze wegfallen. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, wurde bislang nicht bekannt gegeben.
In einer Stellungnahme erklärte Bungie, dass Destiny 2 die eigenen Erwartungen in den vergangenen Jahren nicht erfüllen konnte. Nach der Veröffentlichung der letzten Erweiterung und angesichts mehrerer Projekte, die sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden, sei es nicht mehr möglich gewesen, das Studio in seiner bisherigen Größe weiterzuführen. Nach Angaben des Unternehmens sei die Entscheidung schwer gefallen, solle Bungie aber langfristig für die Zukunft aufstellen. Weitere Informationen zu den kommenden Projekten und der zukünftigen Ausrichtung des Studios sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Laut einem internen Schreiben von PlayStation-Chef Hermen Hulst, über das mehrere Medien berichten, betrifft der Stellenabbau den Großteil des Destiny-Teams sowie einen Teil der Mitarbeiter, die am kommenden Shooter Marathon arbeiten. Offizielle Zahlen wurden jedoch weder von Bungie noch von Sony genannt.
Zuvor hatten Gerüchte die Runde gemacht, wonach bis zu 50 Prozent der Belegschaft betroffen sein könnten. Diese Angaben wurden bislang nicht bestätigt. Medienberichten zufolge haben Bungie und PlayStation auf entsprechende Nachfragen zur genauen Anzahl der Entlassungen bislang nicht reagiert.

