Sony Interactive Entertainment will auch künftig auf Live-Service-Spiele setzen. Trotz einiger Rückschläge in den vergangenen Jahren sieht das Unternehmen weiterhin großes Potenzial in diesem Bereich und möchte sein Angebot sowohl mit eigenen Produktionen als auch mit Spielen von Drittanbietern ausbauen.
In einem Interview mit dem japanischen Magazin Famitsu erklärte PlayStation-Chef Hideaki Nishino, dass Live-Service-Titel Spieler auf globaler Ebene erreichen können. Aus diesem Grund wolle Sony den Markt sowohl mit First-Party- als auch mit Third-Party-Inhalten weiter stärken.
Dabei soll sich die Strategie nicht nur auf neue Veröffentlichungen konzentrieren. Laut Nishino möchte PlayStation bestehende Live-Service-Spiele mittel- und langfristig weiterentwickeln und regelmäßig mit neuen Inhalten versorgen. Da sich das Genre weiterhin im Wandel befinde und viele Entwickler unterschiedliche Ansätze verfolgen, wolle Sony diesen Bereich weiter erforschen und neue Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig bekräftigte Nishino, dass klassische Einzelspieler-Spiele auch künftig ein wichtiger Bestandteil des PlayStation-Portfolios bleiben. Bei diesen Produktionen setzt Sony weiterhin in erster Linie auf exklusive First-Party-Titel für die PlayStation-Plattform.
Bei Live-Service-Spielen verfolgt das Unternehmen hingegen einen anderen Ansatz. Künftige Multiplayer-Titel dieses Typs sollen grundsätzlich sowohl für die PlayStation 5 als auch für den PC erscheinen und damit eine größere Zielgruppe erreichen. Mit dieser Strategie hält Sony trotz vergangener Schwierigkeiten im Live-Service-Bereich an seinen langfristigen Plänen fest und setzt weiterhin auf eine Mischung aus Einzelspieler- und Multiplayer-Erlebnissen.

