Vor rund einem Monat hab ich euch erzählt, dass The Relic: First Guardian nach einer erneuten Verschiebung endlich wieder ein finales Datum bekommen hat. Am Freitag findet das Warten auf PC, Xbox Series und PlayStation 5 nun auch endlich ein Ende. Doch bevor das Action-Rollenspiel, welches von Project Cloud Games entwickelt und von Perp Games veröffentlicht wird, herauskommt, schauen wir vorab nochmal gemeinsam auf das Spiel.
Welt in Trümmern
Schon in den ersten Bildern hat sich dabei angedeutet, worum es in The Relic: First Guardian gehen wird. Die Welt befindet sich in einem düsteren Szenario, auch bekannt als Apokalypse. Verursacht wurde diese durch die Zerstörung des großen Relikts von Arsilthus. Einst war Arsilthus nämlich mal ein blühender Ort. Doch mit der Zerstörung des Relikts blieb nichts als Chaos übrig.
Aus Chaos wurde ziemlich schnell eine Stille. Doch inmitten der Stille gab es leise Stimmen, die nie verklungen sind. Die Stimmen erzählen Geschichten von Versprechen, Warten, Furcht und auch auch Liebe. Es ist an uns diese Relikte zu finden und einzusetzen, damit Arsilthus erneut aufblühen kann.
Erinnerungen bewahren
Auf unserem Weg durch Arsilthus treffen wir auf eben diese angesprochenen Erinnerungen. Über die Welt werden mehr als 70 Relikte verteilt sein, wovon jedes unseren Charakter stärker macht. Denn wenn wir diese finden und so die Erinnerung bewahren, bekommen wir von jedem Relikt einen passiven Effekt, welcher das Kampftempo beeinflussen kann oder auch bestimmte Waffenstile verbessert.
Stichwort Waffen: The Relic: First Guardian soll uns gleich fünf Waffentypen zur Verfügung stellen. In Kombination mit zwölf exklusiven Fertigkeitsbäumen sollen wir Fähigkeiten frei kombinieren können und uns so unsere eigene Klasse erschaffen können.
Unikate
Egal ob Waffen oder Rüstungsteile: The Relic: First Guardian ist so konzipiert, dass jeder Ausrüstungsgegenstand nur einmal in der Welt auftaucht. Aber nicht nur das soll sie zu einem Unikat machen. Im Falle der Waffen soll nämlich jede um ein emotionales Thema herum gestaltet worden sein.
Egal ob wir die letzte Klinge eines legendären Ritters finden oder ein Schild, welches den alten Schwur einer Familie verkörpert. Wir sollen nicht nur die Macht jedes Objektes übernehmen, sondern auch ihre Geschichte.
Freiheiten
Ein wichtiger Punkt in einem Action-Rollenspiel sind natürlich auch immer die Kämpfe. Das Kampfsystem in The Relic: First Guardian soll uns frei von Ressourcen machen. Im Klartext bedeutet das, dass wir beim Angreifen keinerlei Ausdauer verbrauchen, sondern uns diese beim Blocken und Ausweichen frei zur Verfügung stehen. Fertigkeiten sind ebenfalls nicht an eine bestimmten Menge an Mana gebunden, sondern werden von Abklingzeiten in ihrem Einsatz bestimmt.
Freiheit ist auch ein Thema wenn es um die Bosse geht. Mehr als 70 Bosskämpfe erwarten uns in dem von asiatischer Folklore inspiriertem Rollenspiel. Dabei waren die Bosse einst mal normale Menschen. Diese wurden jedoch durch beispielsweise Flüche zu richtigen Monstern, welche sich weder an ihre eigene Vergangenheit erinnern können, noch halt vor eigenen Angehörigen machen. Indem wir uns ihnen entgegenstellen erfahren wir nicht nur von ihrer Geschichte, sondern befreien sie auch von ihrem Leid.
Wer vor der Veröffentlichung am Freitag nochmal einen visuellen Eindruck vom Spiel haben möchte, dem hab ich unten nochmal einen fast 13 minütigen Trailer von den Kollegen von IGN rausgesucht.

