Escape from Tarkov, ARC Raiders oder auch Hunt: Showdown gehören wohl zu den beliebtesten Extraktions-Shootern. Aber was passiert wohl, wenn man nicht mit Klein- und Grosskaliber-Waffen auf Plünderjagd geht, sondern stattdessen mit einem Bogen, Nahkampfwaffen oder Magie? Nun, in ein paar Tagen wird sich wohl schon eine Antwort auf diese Fragen bieten. Denn am Donnerstag kommt das Extraktions-Action-Rollenspiel Mistfall Hunter von Bellring Games endlich raus. Kurz vor Release schauen wir uns mal gemeinsam an, was es mit dem von Skystone Games veröffentlichten Spiel auf sich hat.
Auferstanden von den Toten
Mistfall Hunter wird dabei eine ähnliche Atmosphäre bieten, wie das eingangs erwähnte Hunt: Showdown. In einer düsteren Fantasy Welt sind die Götter gefallen und die Welt wird vom sogenannten Gyldennebel bedeckt. Der Umstand hinterlässt die Welt in einem trostlosen Zustand. Doch es gibt trotz allem auch einen Hoffnungsschimmer.
Dieser Schimmer soll von uns verkörpert werden. Allerdings gibt es ein kleines Problem: eigentlich leben wir schon gar nicht mehr. Doch ein geheimnisvolles Mädchen namens Tau lässt uns von den Toten auferstehen, damit wir uns auf die Jagd nach Gyldenblod machen können, um das Netz des Schicksals wiederherzustellen und so die Welt zu retten.
Ein verbotenes Reich
Die Spielwelt von Mistfall Hunter soll uns aber nicht nur in eine düstere Welt bringen. Das verbotene Reich ist nämlich nicht nur vom Nebel verschlungen worden, sondern birgt auch zahlreiche Gefahren. In der Rollenspieltypischen Third-Person-Perspektive sollen wir dabei gegen korrodierte Kreaturen und gleichermassen auch rivalisierende Gyldenjäger kämpfen. Denn nicht nur wir wollen das wertvolle Blod und die vergessenen Relikte plündern. In einem stetigen Kreislauf aus Beutezügen und Extraktionen sollen wir nämlich im PvPvE-Rollenspiel durchgehend ums Überleben kämpfen.
Wie das bei einem Extraktionsshooter üblich ist, müssen wir stets unseren nächsten Zug planen. Spielen wir lieber mit dem Risiko und suchen nach besserer Beute oder wollen wir unser Hab und Gut erstmal in Sicherheit bringen. Denn auch der Weg ins sichere Lager birgt Gefahren. Wenn wir nämlich auf dem Weg zu einem Wiederkehrer-Waldwicht einen Fehler machen, kann auch dieser Weg tödlich enden.
Das Klassensystem
Wer sich im Rollenspiel-Genre auskennt, der weiss auch dass wir oftmals aus mehreren Klassen wählen können, um unseren eigenen Spielstil entwickeln zu können. Auch Mistfall Hunter soll uns hier eine gute Auswahl bieten. Sechs unterschiedliche Klassen mit jeweils zwei einzigartigen Waffenhaltungen sollen uns ein gutes Repertoire zur Verfügung stellen. Im Kampf soll zudem ein nahtloser Übergang zwischen den Haltungen möglich sein.
Mit Talentbäumen, herstellbarer Ausrüstung und einer grossen Anzahl an Fertigkeiten sollen wir unsere Klasse sehr individuell gestalten können. Dabei soll es egal sein ob wir lieber mit Geschick spielen, gnadenlos zuschlagen wollen, lieber auf Verteidigung setzen oder wir ganze Gegnermassen gleichzeitig beherrschen wollen: Mistfall Hunter möchte jeden bevorzugten Stil passend ausrüsten.
Stetiger Wandel
Damit das Plündern nicht schnell repetetiv wird, soll sich das Schlachtfeld in einem ständigen Wandel befinden. Neue Klassen, verbotene Magie, unerforschte Zonen, Ausrüstung und Relikte sollen uns im saisonalen Rhythmus auf Trab halten. Ausserdem möchten die Entwickler die Kämpfe fair halten, weswegen man auf jegliche Pay-to-Win-Mechaniken und kostenpflichtige Wertesteigerungen verzichtet.
Zuletzt kommen wir noch auf einen weiteren Faktor zu sprechen: dem kooperativen Spiel. Wir sollen nämlich entweder alleine auf die Jagd gehen oder uns mit zwei weiteren Spielern zusammenschliessen können. Ob es dedizierte Einzelspieler-Lobbies geben wird können wir ab Donnerstag auf dem PC und der Xbox Series feststellen.

