Der Call of Duty Film soll mehr sein als reine Action. Das sagt Regisseur Peter Berg. In einem Interview mit ComicBook.com spricht er über Ton und Inhalt der Verfilmung.
Call of Duty Film: Das verspricht Peter Berg

Berg und Drehbuchautor Taylor Sheridan haben die Geschichte laut eigener Aussage festgelegt. Als Vorlage dient die Modern-Warfare-Reihe. Sie begleitet Figuren wie Captain Price, Soap, Ghost und Alex.
Diese Figuren bezeichnet Berg als vielschichtige Menschen. Mit Comic-Helden hätten sie nichts zu tun. Der Film soll daher nicht einfach Gegner niederschießen. Berg will stattdessen zeigen, was Krieg kostet. Im Mittelpunkt steht die Last derer, die sich zwischen Gefahr und Zivilisten stellen.
Außerdem soll der Film weniger drastisch werden als Bergs aktueller Kriegsfilm The Mosquito Bowl. Trotzdem erwartet er eine starke emotionale Wirkung. Als Leitmotiv nennt er das Wort „Duty“, also Pflicht.
Was ist über den Film bekannt?
Paramount Pictures und Activision produzieren den Film gemeinsam. Der Kinostart ist für den 30. Juni 2028 geplant. Berg führt Regie und schreibt das Drehbuch mit Sheridan. Ein Cast ist bisher nicht bestätigt.
Warum Bergs Aussagen für Diskussionen sorgen
Im April 2026 tauchte ein Esquire-Interview von 2013 wieder auf. Darin nannte Berg Spieler von Kriegsspielen „schwach“. Viele Fans fragten sich daraufhin, ob er zur Vorlage passt. Mit seinen neuen Aussagen versucht er nun, diese Sorgen zu entkräften.
Ob das gelingt, zeigt sich erst später. Bis zum Kinostart dauert es noch fast zwei Jahre. Der Call of Duty Film bleibt bis dahin eine Ankündigung. Die ersten Eindrücke liefert vielleicht schon Bergs Mosquito Bowl, der am 30. Oktober in die US-Kinos kommt.

