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Home News Film/Serie

© From Software

Elden Ring – Filmadaption soll fast 200 Millionen Dollar kosten und 2028 erscheinen

by Paul Motek
25. Oktober 2026
in Film/Serie, News

Die geplante Verfilmung von Elden Ring könnte für das Filmstudio A24 zum bislang teuersten Projekt seiner Geschichte werden. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Produktion vertraute Personen berichtet, soll das Budget der Videospieladaption bei knapp 200 Millionen US-Dollar liegen. Damit würde der Film die bisherigen Produktionen des Studios finanziell deutlich übertreffen. Gleichzeitig nennt der Bericht erstmals ein konkretes Veröffentlichungsjahr: 2028 soll Elden Ring in die Kinos kommen.

Eine offizielle Bestätigung der genannten Produktionskosten liegt bislang nicht vor. Die Angaben stammen aus dem Umfeld der Produktion und wurden im Rahmen eines ausführlichen Berichts über die wirtschaftliche Entwicklung von A24 veröffentlicht.

Elden Ring wird zum teuersten Film der A24-Geschichte

Mit einem Produktionsbudget von nahezu 200 Millionen US-Dollar würde die Elden Ring-Verfilmung neue Maßstäbe für A24 setzen. Das amerikanische Filmstudio ist insbesondere für Produktionen bekannt, die im Vergleich zu großen Hollywood-Blockbustern mit deutlich geringeren finanziellen Mitteln entstehen. Zu den bekanntesten Veröffentlichungen gehören Filme wie Everything Everywhere All at Once, Hereditary und The Witch.

Der bisherige Budgetrekord liegt laut Bericht bei Marty Supreme, dessen Produktionskosten rund 70 Millionen US-Dollar betrugen. Die Verfilmung von Elden Ring wäre damit beinahe dreimal so teuer wie der bisherige Spitzenreiter. Für A24 bedeutet das einen erheblichen finanziellen Schritt, der das Projekt in eine Größenordnung bringt, die normalerweise eher mit großen Hollywood-Studios verbunden wird.

Dabei handelt es sich bei den knapp 200 Millionen Dollar ausschließlich um das genannte Produktionsbudget. Zusätzliche Ausgaben für Werbung, Vertrieb und internationale Marketingkampagnen können die Gesamtkosten einer Filmveröffentlichung noch deutlich erhöhen. Wie viel Geld A24 für die Vermarktung von Elden Ring einplant, ist bislang nicht bekannt.

Kinostart für 2028 vorgesehen

Neben den möglichen Produktionskosten nennt das Wall Street Journal auch einen geplanten Veröffentlichungszeitraum. Demnach soll die Elden Ring-Verfilmung im Jahr 2028 erscheinen. Ein konkretes Datum wurde allerdings nicht genannt.

Die Adaption basiert auf dem gleichnamigen Action-Rollenspiel von FromSoftware, das 2022 veröffentlicht wurde. Elden Ring entführt Spieler in das Zwischenland, eine düstere Fantasywelt voller verfeindeter Herrscher, gefährlicher Kreaturen und geheimnisvoller Schauplätze. Die Hintergrundgeschichte entstand unter Beteiligung des Fantasyautors George R. R. Martin, während Hidetaka Miyazaki als Game Director die Entwicklung des Spiels leitete.

Welche Teile dieser umfangreichen Spielwelt die Filmadaption aufgreifen wird, geht aus dem aktuellen Bericht nicht hervor. Ebenso bleibt offen, ob die Handlung unmittelbar auf den Ereignissen des Spiels basiert oder eine eigenständige Geschichte innerhalb des Elden Ring-Universums erzählt. Auch zu möglichen Schauspielern, Drehorten oder dem Umfang der geplanten Dreharbeiten enthält die vorliegende Meldung keine neuen Informationen.

Die hohen Produktionskosten lassen zumindest auf ein aufwendiges Filmprojekt schließen. Ob sich das Budget hauptsächlich auf Kulissen, Spezialeffekte, Kostüme oder andere Bereiche verteilt, ist jedoch nicht bekannt.

A24 investiert zunehmend in größere Produktionen

Die Angaben zur Elden Ring-Verfilmung stammen aus einem größeren Bericht des Wall Street Journal, der sich mit dem wirtschaftlichen Erfolg und der wachsenden Bedeutung von A24 innerhalb der Filmindustrie beschäftigt.

Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren von einem vergleichsweise kleinen Independent-Studio zu einem international bekannten Produzenten und Verleiher entwickelt. Dabei setzt A24 häufig auf ungewöhnliche Filmkonzepte, eigenständige Regiearbeiten und Marketingkampagnen, die gezielt Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken erzeugen. Gleichzeitig versucht das Studio, seinen charakteristischen Ansatz auch bei größeren Produktionen beizubehalten.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Dokumentation You Can See Everything von Nathan Fielder und Lance Oppenheim. Der Film beschäftigt sich mit der verurteilten Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes und wurde über mehrere Jahre weitgehend geheim gehalten. Laut dem Bericht wussten zeitweise weniger als zehn Mitarbeiter des rund 300 Personen umfassenden Unternehmens von dem Projekt.

Die ungewöhnliche Geheimhaltung wurde schließlich Teil der Vermarktung. Nach einer überraschenden Vorführung beim Telluride Film Festival entwickelte sich eine umfangreiche öffentliche Diskussion über die Dokumentation, die anschließend in mehr als 800 amerikanischen Kinos startete. Am ersten Wochenende spielte der Film laut Wall Street Journal rund 15 Millionen US-Dollar in Nordamerika ein und verzeichnete mehr als 3.000 ausverkaufte Vorstellungen.

Allerdings zeigt der Bericht auch, dass nicht jede A24-Produktion automatisch erfolgreich ist. Während You Can See Everything hohe Besucherzahlen erreichte, blieb der ebenfalls vom Studio veröffentlichte Film Misty Green von Chris Rock mit Einnahmen von rund 141.000 US-Dollar innerhalb von zwei Wochen deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Videospielverfilmung als bisher größtes finanzielles Risiko

Mit Elden Ring bewegt sich A24 nun in einer anderen finanziellen Größenordnung. Ein Budget von knapp 200 Millionen US-Dollar macht die Fantasyadaption nicht nur zum teuersten Film des Studios, sondern erhöht auch die wirtschaftlichen Erwartungen an die spätere Kinoauswertung. Schließlich müssen bei einer solchen Produktion neben den eigentlichen Herstellungskosten auch die Ausgaben für Marketing und Vertrieb berücksichtigt werden.

Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Videospielverfilmungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Erfolgreiche Adaptionen haben gezeigt, dass bekannte Spielemarken auch außerhalb ihrer ursprünglichen Plattformen ein großes Publikum erreichen können. Gleichzeitig unterscheiden sich die Anforderungen an eine Filmumsetzung deutlich von denen eines Videospiels, insbesondere wenn dessen Geschichte stark durch Erkundung und die Entscheidungen der Spieler vermittelt wird.

Für die Elden Ring-Verfilmung dürfte deshalb vor allem die Frage entscheidend werden, wie die umfangreiche Fantasywelt für das Kino aufbereitet wird. Das Spiel erzählt viele seiner Geschichten indirekt über Gegenstände, Dialoge und die Umgebung, während ein Film seine Handlung innerhalb einer begrenzten Laufzeit vermitteln muss.

Bis zum geplanten Kinostart im Jahr 2028 bleibt allerdings noch Zeit. Welche Geschichte A24 erzählen möchte und wie das hohe Budget konkret eingesetzt wird, ist derzeit ebenso offen wie die endgültigen Produktionskosten. Die genannten knapp 200 Millionen US-Dollar beruhen weiterhin auf Informationen aus dem Produktionsumfeld und nicht auf einer offiziellen Budgetbestätigung des Studios.

Tags: A24Elden RingElden Ring (Film)FromSoftware
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Paul Motek

Paul Motek

Motek ist Chefredakteur und Gründer dieses Online-Gaming Magazin. 2013 gründete er im Rahmen seiner Ausbildung das Gaming TV & Online Magazin G-activity, das heutige MotekGames und MotekTV. Motek ist Leidenschaftlicher Gamer, zockt gerne Sport und Simulationsspiele und ist begeisterter Fußball & Motorsport-Fan.

MotekGames ist ein deutsches Online Gaming Magazin für News und Reviews. Seit dem Jahr 2013 veröffentlicht die Redaktion aktuelle News & Tests, über PC-, Videospiele, eSport, Hardware, Klemmbausteine & Boardgames. Auch ist die Redaktion auf verschiedenen Events der Branche vertreten, wie zum Beispiel der gamescom, devcom, DEP, DCP, IFA, VBL oder IEM. Auch werden unsere News zweimal pro Woche als Podcast (bei iTunes, Amazon, Spotify, Deezer und Google) veröffentlicht und monatlich als TV-Format auf dem TV-Sender NRWision.

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