Das tschechische Entwicklerstudio Warhorse ist Ziel eines Angriffs auf seine IT geworden. Der Warhorse Studios Cyberangriff betrifft die Macher von Kingdom Come: Deliverance, die zudem an einem Herr-der-Ringe-Rollenspiel arbeiten. Wie schwer der Vorfall wirklich ist, steht noch nicht fest.
Was Warhorse zum Cyberangriff sagt
Auf X teilte das Studio mit, es arbeite mit Cybersicherheitsspezialisten zusammen. Ziel sei es, die Systeme abzusichern und das volle Ausmaß des Vorfalls zu verstehen. Gegenüber tschechischen Medien sprach CEO Martin Frývaldský von einem „ernsten Vorfall“. Seine Prioritäten: die Systeme sichern, den Umfang feststellen und Mitarbeitende, Partner und die Community schützen.
Welche Daten betroffen sind, ist unklar
Welche Systeme oder Datenarten der Angriff betrifft, hat Warhorse bisher nicht genannt. Auch zum Motiv der Täter gibt es keine Angaben. Die Untersuchung läuft noch. Ob Spielerdaten, interne Dokumente oder frühe Builds neuer Projekte im Fokus standen, ist reine Spekulation und nicht bestätigt.
Was der Vorfall für Spieler bedeutet
Hinweise auf Einschränkungen bei bestehenden Spielen wie Kingdom Come: Deliverance II gibt es bislang nicht. Spieler müssen derzeit nichts tun. Sobald Warhorse mitteilt, dass Spielerdaten betroffen sind, wird das Studio seine Community voraussichtlich direkt informieren.
Warum der Fall aufhorchen lässt
Angriffe auf Entwicklerstudios nehmen zu, und gerade vor großen Releases sind Studios ein lohnendes Ziel. Wir halten dich zum Cyberangriff bei Warhorse auf dem Laufenden, sobald das Studio neue Details nennt.

