Die Postapokalypse ist ein beliebtes Thema in Filmen, Serien und auch Videospielen. Vor allem der Kampf gegen eine Horde von Zombies ist dabei immer wieder zentraler Punkt. Egal ob Left 4 Dead, Back 4 Blood oder auch die Zombie-Modi diverser Call of Duty Teile. Wir sind immer wieder fasziniert vom Überlebenskampf gegen die Untoten. Mit John Carpenter’s Toxic Commando möchten uns die Entwickler bei Saber Interactive wieder in die Schlacht gegen eine höllische Bedrohung schicken.
Teamwork makes the Dream work
Dabei schließen wir uns mit bis zu drei weiteren Freunden oder Fremden zusammen und müssen den ausgebrochenen Sludge-Gott mitsamt seiner Schergen wieder zurück in die Hölle schicken. Teamplay ist dabei aber nicht nur eine Option, sondern wichtig um zu Überleben.
Gefallene Kameraden sollten schnell wieder auf die Beine geholt, unsere Munition sorgfältig geteilt und den anderen Deckung gegeben werden. Der Kampf gegen die Horde erfordert Zusammenhalt. Sonst kommt das Ende schneller als gedacht.
Denn dank der Swarm Engine von Saber Interactive sind die Gegnerwellen endlos. Das hat das Team ja bereits bei World War Z und auch Warhammer 40k: Space Marine 2 gezeigt.
Eine halb offene Welt voller Gefahren
Auch wenn das Charakter-Design unserer Söldner schon ein wenig an das zuvor erwähnte Back 4 Blood erinnert, gibt es schon merkliche Unterschiede. Denn während der Shooter von Turtle Rock Studios sehr lineares Leveldesign geboten hat, schickt uns Saber Interactive in eine halb offene Welt. Dort können wir uns dank einer Karte auf der Map orientieren und bekommen nicht nur unser Hauptziel gezeigt, sondern auch interessante Orte zum Erkunden.
Einerseits bietet allein schon dieses Leveldesign natürlich eine willkommene Abwechslung eines postapokalyptischen Szenarios. Was noch dazu kommt sind die Fahrzeuge. Denn wir müssen die Welt nicht zwangsweise zu Fuß erkunden, sondern haben etliche Fahrzeuge für den mobilen Transport parat. Und ja, damit lassen sich auch die Untoten über den Haufen fahren.
Dabei wird uns die Geschichte von Toxic Commando in mehreren Akten erzählt. Dazwischen können wir in einem Hub Waffen testen, unser Aussehen anpassen und auch neue Fähigkeiten freischalten. Denn Zombie lassen sich nicht nur mit Waffen und Fahrzeugen töten. Was ich damit genau meine, lasse ich euch aber am Besten selbst erleben. Denn momentan können wir noch bis zum 3. März die Demo auf Steam ausprobieren.
Und keine Sorge: wer keine Freunde mit Vorliebe für postapokalyptische Shooter und auch keine Lust auf Fremde in der Lobby hat, der kann Toxic Commando auch alleine mit Bots spielen.
Wichtig zu wissen ist auch, dass sämtlicher Fortschritt von Waffenklassen und Fähigkeiten nicht ins volle Spiel mit übernommen werden. Aber man bekommt einen sehr guten Eindruck vom Spiel. Und es macht wirklich sehr viel Spaß. Ich hab mich knapp zwei Stunden in der Demo aufgehalten und fand vor allem die halb offene Welt als Leveldesign-Entscheidung sehr cool. Ich freue mich schon auf den vollen Release. Auch wenn die Demo exklusiv nur auf dem PC verfügbar ist, kommt Toxic Commando auch für die PlayStation 5 und die Xbox Series.

