Kota Furushima, Game Director von Beast of Reincarnation, hat sich in einem Interview zur langjährigen Kritik an der technischen Umsetzung von Spielen aus dem Hause Game Freak geäußert. Das Studio ist vor allem für die Pokémon-Reihe bekannt, deren jüngere 3D-Open-World-Titel regelmäßig wegen Grafik, Performance und technischer Stabilität kritisiert wurden.
Fokus liegt auf Spielerlebnis statt Technik-Vergleichen
Im Gespräch mit IGN erklärte Furushima, dass Game Freak den Schwerpunkt bewusst nicht auf technische Benchmarks oder maximale Hardware-Ausreizung legt. Stattdessen stehe das Spielerlebnis im Vordergrund.
Laut Furushima sei eine stabile Performance zwar wichtig, entscheidend sei jedoch, dass die Vision des Spiels beim Publikum ankommt. Ziel sei es, ein Erlebnis zu schaffen, das spielerisch überzeugt und emotional wirkt, anstatt sich ausschließlich an technischen Vergleichswerten zu orientieren.
Beast of Reincarnation setzt auf Atmosphäre und Themen
Im selben Interview ging Furushima auch auf die inhaltliche Ausrichtung von Beast of Reincarnation ein. Das Spiel sei stark von natürlichen Umgebungen geprägt und lasse sich deutlich von japanischer Kultur und Landschaft inspirieren.
Auch die musikalische Untermalung spielt eine zentrale Rolle. Der Soundtrack greift laut Furushima Themen wie Einsamkeit und Isolation auf, betont aber zugleich die Bedeutung von Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung. Diese Gegensätze sollen sich sowohl in der Spielwelt als auch im Erzählton widerspiegeln.

