Capcom hat sich zur Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Spieleentwicklung geäußert und dabei eine klare Linie gezogen. Das Unternehmen plant, keine durch KI generierten Inhalte direkt in seinen Spielen zu verwenden.
Die Aussage stammt aus einer aktuellen Unternehmenspräsentation, in der auch Fragen zur zukünftigen Strategie beantwortet wurden. Dabei stellte Capcom klar, dass generative KI nicht für Inhalte im fertigen Spiel eingesetzt werden soll. Gleichzeitig schließt das Unternehmen den Einsatz von KI in anderen Bereichen nicht aus. Stattdessen wird geprüft, wie entsprechende Technologien in der Entwicklung genutzt werden können, etwa um Prozesse effizienter zu gestalten.
Einsatz vor allem bei Entwicklungsschritten denkbar
Konkret geht es dabei um interne Abläufe wie die Arbeit an Grafik- oder Soundprogrammen. Hier könnten KI-Tools künftig unterstützend eingesetzt werden, ohne dass sie direkt Einfluss auf das fertige Spiel haben. Damit unterscheidet Capcom klar zwischen der Nutzung von KI als Werkzeug im Hintergrund und der Verwendung von KI-generierten Inhalten im Endprodukt.
Die Diskussion um künstliche Intelligenz in der Spielebranche hat zuletzt weiter zugenommen. Immer mehr Unternehmen setzen auf entsprechende Technologien, während gleichzeitig Kritik und Bedenken zunehmen. Capcom positioniert sich mit dieser Entscheidung zwischen beiden Ansätzen und setzt vorerst auf einen begrenzten Einsatz innerhalb der Entwicklung.

