In einem aktuellen Interview hat Todd Howard erklärt, welches Spiel der Bethesda Game Studios-Reihe ihm persönlich am meisten bedeutet. Dabei nannte er überraschend Fallout 76 als das Projekt, auf das er am stolzesten ist.
Howard war maßgeblich an mehreren Teilen der Fallout-Reihe beteiligt, darunter Fallout 3, Fallout 4 sowie Fallout 76. In einem ausführlichen Gespräch blickte er auf die Entwicklungsgeschichte der Reihe zurück.
Langfristige Unterstützung als entscheidender Faktor
Laut Howard sei Fallout 76 eines der anspruchsvollsten Projekte gewesen. Besonders die langfristige Pflege eines Online-Spiels stelle hohe Anforderungen an das Studio. Trotz eines schwierigen Starts habe sich der Titel über die Jahre weiterentwickelt und erreiche weiterhin stabile Spielerzahlen.
Das Spiel wird fortlaufend mit neuen Inhalten versorgt. Die Betreuung liegt unter anderem in den Händen von Studioleiter Jon Rush. Howard verwies zudem auf eine geplante Roadmap, die weitere Inhalte vorsieht.
Multiplayer bewusst gewählt
Howard erklärte außerdem, dass Fallout 76 von Beginn an als Mehrspieler-Titel konzipiert wurde. Man sei sich bewusst gewesen, dass dieser Ansatz nicht alle Fans ansprechen würde, da die Reihe zuvor über viele Jahre primär als Einzelspieler-Erfahrung bekannt war.
Gleichzeitig betonte er, dass die kontinuierliche Arbeit am Spiel stärker wahrgenommen werden sollte. Während in der Community häufig nach einem möglichen Fallout 5 gefragt wird, liegt der aktuelle Fokus weiterhin auf der Weiterentwicklung von Fallout 76.

