Die Fallout-Serie gehört zu den erfolgreichsten Videospiel-Adaptionen im Live-Action-Bereich. Nach dem Abschluss der zweiten Staffel wird derzeit bereits an Staffel drei gearbeitet. Parallel dazu sorgt eine Fan-Theorie für Diskussionen: Könnte die Serie inhaltlich auf Fallout 5 vorbereiten oder sogar als Grundlage dafür dienen?
In einem Interview äußerte sich Walton Goggins, der in der Serie Cooper „The Ghoul“ Howard spielt, zu dieser Theorie. Auf die Frage, ob die Serie so etwas wie Fallout 5 sei, erklärte er, dass diese Einschätzung weit über seinen Einflussbereich hinausgehe. Damit griff er indirekt die Spekulationen auf, wonach die Serie erzählerisch in eine ähnliche Richtung geht wie ein neuer Serienteil.
Bereits zuvor hatte Todd Howard von Bethesda Game Studios klargestellt, dass Fallout 5 in einer Welt spielen werde, in der die Ereignisse der Serie stattgefunden haben oder gerade stattfinden. Die Serienhandlung ist zeitlich weiter in der Zukunft angesiedelt als bisherige Spiele der Reihe und erweitert das bestehende Universum um neue Figuren und Konflikte.
Eigene Geschichte im Fallout-Universum
Laut Goggins handelt es sich bei der Serie nicht um eine direkte Umsetzung von Fallout 1, 2 oder 3. Stattdessen wurde eine eigenständige Geschichte entwickelt, die fest im Kanon des Fallout-Universums verankert ist. Die Macher hätten dabei intensiv auf bestehende Lore zurückgegriffen und diese als Grundlage für neue Inhalte genutzt.
Unabhängig von möglichen inhaltlichen Verbindungen wird es voraussichtlich noch mehrere Jahre dauern, bis Fallout 5 erscheint. Bethesda arbeitet derzeit an weiteren Projekten, darunter zusätzliche Inhalte für Starfield sowie The Elder Scrolls VI. Bis dahin sollen unter anderem Neuveröffentlichungen wie ein überarbeitetes Fallout 3 die Wartezeit verkürzen.

