Die jüngsten Entlassungen bei Meta haben offenbar weitere Auswirkungen auf die Spieleentwicklung. Berichten zufolge ist auch das Studio Camouflaj, das mit dem Batman-Universum in Verbindung steht, von den Kürzungen betroffen. In der Folge gilt ein geplanter Nachfolger zu Batman: Arkham Shadow derzeit als stark gefährdet oder möglicherweise eingestellt.
Meta hatte zuletzt rund zehn Prozent der Belegschaft seiner Reality Labs entlassen und mehrere Studios geschlossen, darunter Twisted Pixel Games und Sanzaru Games. Neue Informationen deuten darauf hin, dass auch Camouflaj erheblich geschrumpft wurde.
Nur noch wenige Mitarbeitende bei Camouflaj
Laut einem Bericht von Aftermath haben ehemalige Meta-Mitarbeitende angegeben, dass bei Camouflaj nur noch eine sehr kleine Anzahl an Angestellten verblieben ist. Diese sollen aktuell nicht an Spielen arbeiten, sondern an einer neuen Nutzererfahrung für kommende Hardware innerhalb des Meta-Ökosystems.
Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Entwicklung des geplanten Batman: Arkham Shadow-Sequels offenbar nicht mehr bei Camouflaj lag. Stattdessen soll das Projekt an Sanzaru Games übergeben worden sein. Dieses Studio wurde im Zuge der jüngsten Restrukturierungen jedoch vollständig geschlossen.
Meta bestätigt Einschnitte, äußert sich aber nicht zum Spiel
Ein Sprecher von Meta bestätigte gegenüber Kotaku, dass Camouflaj von den Entlassungen betroffen ist, betonte jedoch, dass das Studio nicht komplett geschlossen wurde. Eine offizielle Stellungnahme zum Status des Batman-Projekts oder zu einer möglichen Einstellung des Spiels liegt bislang nicht vor.
Ein Nachfolger zu Batman: Arkham Shadow war Anfang des Jahres indirekt bestätigt worden. Schauspieler Mark Rolston, der im Spiel Commissioner Gordon spricht, hatte in einem Interview erklärt, dass man kurz davor stehe, „mit einem weiteren Teil zu beginnen“.

