Nach dem Rücktritt von Phil Spencer hat Matt Booty seine neue Rolle als Executive Vice President und Chief Content Officer von Microsoft Gaming übernommen. In einer internen Nachricht an Mitarbeitende äußerte er sich erstmals zur zukünftigen Ausrichtung der Studios innerhalb von Microsoft.
Dank an bisherige Führung
Booty würdigte in seiner Mitteilung zunächst die Arbeit von Phil Spencer, den er als wichtigen Unterstützer für Entwicklerteams und Spieleschaffende bezeichnete. Viele Projekte innerhalb der Xbox-Studios hätten von dessen langfristiger Unterstützung profitiert.
Auch Microsoft-CEO Satya Nadella dankte Booty für dessen Engagement im Gaming-Bereich sowie für die strategische Einbindung der Sparte in das Gesamtunternehmen.
Zusammenarbeit mit neuer Gaming-Chefin
Mit Blick auf die Zukunft betonte Booty die Zusammenarbeit mit der neuen Microsoft-Gaming-CEO Asha Sharma. Erste Gespräche hätten sich vor allem um die Bedeutung hochwertiger Spiele und deren Rolle für den langfristigen Erfolg des Unternehmens gedreht.
Er hob hervor, dass sich die Branche derzeit stark verändere – sowohl bei der Entwicklung von Spielen als auch bei Geschäftsmodellen und Plattformen. Entscheidungen sollen künftig stärker an den Bedürfnissen von Spielern und Entwicklern ausgerichtet werden.
Keine Änderungen bei Xbox-Studios geplant
Ein zentraler Punkt der Mitteilung betrifft die Struktur der Entwicklerstudios. Booty stellte klar, dass aktuell keine organisatorischen Veränderungen geplant sind. Sein Fokus liege darauf, bestehende Teams zu unterstützen und optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Zudem verwies er auf eine stabile Pipeline aus etablierten Marken, neuen Projekten und bestehender Nachfrage seitens der Spieler.

