Nach den finanziellen Problemen beim Publisher NACON haben nun auch mehrere Tochterstudios Insolvenz angemeldet. Betroffen sind die Entwickler Spiders, Kylotonn und Cyanide, die für verschiedene bekannte Spiele verantwortlich sind. Die Studios befinden sich aktuell in einem gerichtlichen Reorganisationsverfahren, das ihnen Zeit geben soll, ihre finanzielle Situation neu zu ordnen.
Durch das Verfahren werden bestehende Schulden vorübergehend eingefroren. In den kommenden Monaten haben die Unternehmen die Möglichkeit, einen Plan zur Umstrukturierung vorzulegen und den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Die Beobachtungsphase kann sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, währenddessen geprüft wird, ob eine wirtschaftliche Fortführung möglich ist.
Mit Spiders und Cyanide trifft es Studios, die unter anderem für Reihen wie GreedFall und Styx bekannt sind. Auch Kylotonn, das an Rennspielen rund um die World Rally Championship arbeitet, gehört zu den betroffenen Teams. Zusätzlich hat auch ein weiteres Unternehmen innerhalb der NACON-Struktur Insolvenz angemeldet.
Die Entwicklung folgt auf die bereits zuvor bekannt gewordenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei NACON selbst. Ziel der Maßnahmen ist es, verschiedene Optionen zu prüfen, um die Zukunft der betroffenen Unternehmen zu sichern.

