NVIDIA hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 veröffentlicht und dabei neue Höchstwerte erreicht. Vor allem das Geschäft rund um Rechenzentren und künstliche Intelligenz treibt die Entwicklung des Unternehmens deutlich voran.
Im vierten Quartal, das einen Monat zuvor endete, erzielte NVIDIA einen Umsatz von 68,1 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal und einem Wachstum von 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Über das gesamte Geschäftsjahr hinweg summierten sich die Einnahmen auf 215,9 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 65 Prozent gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr entspricht.
Rechenzentren bleiben wichtigster Wachstumstreiber
Den größten Anteil am Wachstum lieferte erneut das Data-Center-Segment. Hier erreichte NVIDIA im vierten Quartal einen Rekordumsatz von 62,3 Milliarden US-Dollar. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorquartal und 75 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Als Hauptgrund nennt das Unternehmen den steigenden Bedarf an beschleunigtem Computing sowie KI-Infrastruktur. Für das gesamte Geschäftsjahr stieg der Umsatz im Rechenzentrumsgeschäft auf 193,7 Milliarden US-Dollar, ebenfalls ein neuer Höchstwert.
Inzwischen stammen rund 90 Prozent der Gesamteinnahmen aus diesem Bereich, während Gaming früher das wichtigste Standbein des Unternehmens war.
Gaming-Sparte wächst im Jahresvergleich
Auch das Gaming-Geschäft legte im Vergleich zum Vorjahr zu. Im vierten Quartal erzielte NVIDIA hier 3,7 Milliarden US-Dollar Umsatz, was einem Wachstum von 47 Prozent im Jahresvergleich entspricht.
Gegenüber dem vorherigen Quartal ging der Umsatz jedoch um 13 Prozent zurück. Laut Unternehmen hängt dies mit einer Normalisierung der Lagerbestände nach einer starken Nachfragephase während der Feiertage zusammen.
KI-Boom beeinflusst weiterhin die Branche
Der anhaltende Ausbau von KI-Infrastruktur wirkt sich zunehmend auf die gesamte Technologiebranche aus. Beobachter gehen davon aus, dass steigende Nachfrage nach Hardware und Speicherressourcen langfristig auch Auswirkungen auf den Gaming-Markt haben könnte.
In Branchenkreisen wird deshalb bereits spekuliert, dass kommende Konsolengenerationen später erscheinen könnten. Aktuell wird ein möglicher Zeitraum für neue Hardware teilweise erst gegen Ende des Jahrzehnts erwartet.

