Rund um die nächste PlayStation-Generation sind erneut technische Details aufgetaucht. Ein bekannter Hardware-Leaker hat in mehreren Forenbeiträgen neue Angaben zu möglichen Speicher-Konfigurationen der kommenden Konsole sowie eines bislang nicht angekündigten Handheld-Geräts gemacht.
Laut den veröffentlichten Informationen könnte die nächste PlayStation-Konsole mit bis zu 30 GB GDDR7-Arbeitsspeicher ausgestattet sein. Um diese ungewöhnliche Größe zu erreichen, soll eine spezielle Anordnung von 3-GB-Speichermodulen genutzt werden. Diese könnten in einer sogenannten Clamshell-Konfiguration verbaut werden.
Durch diese Bauweise würde sich zwar die Speicheranbindung verändern, gleichzeitig aber eine höhere effektive Geschwindigkeit ermöglichen. In dem Zusammenhang war von einer möglichen Speicherbandbreite von bis zu 640 GB/s die Rede. Offizielle Angaben zu Architektur, Takt oder finaler Ausstattung gibt es bislang nicht.
Auch ein PlayStation-Handheld im Gespräch
Neben der stationären Konsole tauchten erneut Hinweise auf ein tragbares PlayStation-Gerät auf, das in Berichten teils als „PS6-Handheld“ oder unter einem internen Projektnamen gehandelt wird. Dieses Gerät soll laut denselben Quellen mit bis zu 24 GB LPDDR5X-RAM ausgestattet sein.
Damit würde es sich im oberen Bereich aktueller Premium-Handhelds bewegen, die technisch näher an Gaming-PCs als an klassischen Konsolen liegen. Wie leistungsfähig das Gerät insgesamt wäre oder welche Zielgruppe Sony damit ansprechen könnte, bleibt offen.
Schon in den vergangenen Monaten waren mehrfach technische Details zur kommenden PlayStation-Hardware aufgetaucht. Dabei ging es unter anderem um Leistungsniveau, mögliche Erscheinungszeiträume und die Rolle eines ergänzenden Handhelds im PlayStation-Ökosystem.
Eine offizielle Ankündigung der nächsten PlayStation-Generation steht weiterhin aus. Entsprechend lassen sich die aktuellen Angaben nicht unabhängig bestätigen.

