Neue Marktdaten zeigen, dass PC-Versionen von PlayStation-Spielen im Vergleich zu Konsolenveröffentlichungen einen deutlich kleineren Anteil der Spielerschaft erreichen. Die Analyse stammt vom Marktforschungsunternehmen Newzoo.
Demnach machen PC-Spieler bei PlayStation-Titeln, die nachträglich auf den PC portiert werden, im Durchschnitt etwa 13 Prozent der gesamten Spielerschaft in den ersten drei Monaten aus.
Zum Vergleich untersuchte Newzoo auch andere große Spieleveröffentlichungen. Bei AAA-Titeln, die gleichzeitig auf PC und Konsole erscheinen, liegt der Anteil der PC-Spieler laut Analyse im gleichen Zeitraum bei rund 44 Prozent.
Die Daten deuten darauf hin, dass der Veröffentlichungszeitpunkt einen erheblichen Einfluss darauf hat, wie viele Spieler eine PC-Version nutzen.
Späte PC-Releases reduzieren Nachfrage
Viele PlayStation-Spiele erscheinen auf dem PC erst Monate oder sogar Jahre nach der ursprünglichen Konsolenveröffentlichung. Laut Newzoo wird dadurch ein großer Teil der Nachfrage bereits auf der ursprünglichen Plattform abgefangen.
Als Beispiel nennt die Analyse Marvel’s Spider-Man 2. Dort liegt der Anteil der PC-Spieler aktuell bei etwa 5 Prozent, während der Vorgänger Marvel’s Spider-Man noch rund 14 Prozent PC-Spieler erreichte.
Die Zahlen erscheinen zu einem Zeitpunkt, an dem Berichte darauf hindeuten, dass Sony seine Strategie bei PC-Portierungen überdenken könnte.

