Ubisoft hat offiziell bestätigt, dass Prince of Persia: The Sands of Time Remake nicht mehr erscheinen wird. Die Entscheidung fällt im Zuge einer umfassenden Unternehmensrestrukturierung, in deren Rahmen insgesamt sechs Spiele eingestellt wurden. Neben dem Remake betrifft das drei neue Marken sowie ein Mobile-Spiel.
In der offiziellen Stellungnahme erklärten die Entwickler, dass das Projekt zwar Potenzial gehabt habe, das angestrebte Qualitätsniveau jedoch nicht erreicht worden sei. Eine Fortführung der Entwicklung hätte mehr Zeit und Investitionen erfordert, als verantwortbar gewesen wären.
Gleichzeitig betont Ubisoft, dass die Entscheidung nicht das Ende der Marke Prince of Persia bedeutet. Das Universum und sein Vermächtnis hätten weiterhin einen hohen Stellenwert innerhalb des Unternehmens.
Ein Remake mit langer Entwicklungsgeschichte
Das Sands of Time Remake wurde erstmals im Jahr 2020 angekündigt. Ursprünglich war der Release für Januar 2021 geplant, wurde jedoch zunächst auf März 2021 verschoben. Kurz vor diesem Termin folgte eine weitere Verschiebung auf unbestimmte Zeit.
Danach blieb es längere Zeit ruhig um das Projekt, bis Ubisoft bestätigte, dass die Entwicklung an Ubisoft Montreal übergeben wurde. Dort wurde das Remake komplett neu aufgesetzt. Geplant war ein deutlich realistischerer Ansatz, inklusive überarbeiteter Grafik, neuer Animationen sowie angepasster Kampf- und Parkour-Mechaniken.
Interne Unterlagen und frühere Berichte deuteten zuletzt darauf hin, dass Ubisoft noch mit einem Release vor Ende des laufenden Geschäftsjahres gerechnet hatte.

