Beim schwedischen Entwickler Starbreeze Studios, bekannt für Payday 3, sind offenbar Entlassungen erfolgt. Mehrere Mitarbeitende haben sich am Mittwoch über LinkedIn zu Wort gemeldet und den Abbau von Stellen bestätigt. Eine offizielle Stellungnahme des Studios liegt bislang nicht vor.
Zu den ersten bestätigten Fällen zählt QA-Mitarbeiter Alexander Pereswetoff-Morath, der erklärte, dass er nach mehr als sieben Jahren beim Unternehmen nun auf der Suche nach einer neuen Stelle sei. Auch Sabina af Jochnick, Senior Tech Producer, teilte mit, dass ihre Position im Zuge der jüngsten Maßnahmen als potenziell überflüssig eingestuft wurde.
Weitere Details zur Anzahl der betroffenen Personen oder zu konkreten Abteilungen wurden bislang nicht veröffentlicht.
Payday 3 seit Release mit anhaltenden Schwierigkeiten
Payday 3 erschien 2023 und hatte bereits zum Start mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Serverausfälle, technische Fehler und Frust in der Community führten dazu, dass viele Spielende dem Titel früh den Rücken kehrten. In der Folge trennte sich Starbreeze von CEO Tobias Sjögren.
Ende 2024 kündigte das Studio zudem an, im zweiten Jahr deutlich weniger in neue Inhalte für Payday 3 zu investieren. Trotz dieser Entscheidung wurde das Spiel weiter gepflegt und regelmäßig aktualisiert.
Zuletzt veröffentlichte Starbreeze am 13. Januar das Update 3.1, das unter anderem den neuen Heist Shopping Spree sowie mehrere Anpassungen an Balance und Gameplay enthält. Auch nach der Reduzierung der langfristigen Investitionen blieb der laufende Support für das Spiel bestehen.
Ob und wie sich der aktuelle Stellenabbau auf die weitere Entwicklung von Payday 3 auswirkt, ist derzeit offen.

