Ubisoft hat im Rahmen einer neuen Pressemitteilung zur Unternehmensrestrukturierung und finanziellen Lage weitere Details zur künftigen Ausrichtung des Konzerns veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei das sogenannte Creative-House-Modell, das bereits vor einigen Monaten angekündigt wurde. Besonders hervorgehoben wird Vantage Studios, das künftig eine zentrale Rolle für Ubisofts größte Marken übernehmen soll.
Vantage Studios übernimmt die Verantwortung für Ubisofts wichtigste Serien:
- Assassin’s Creed
- Far Cry
- Rainbow Six
Die übrigen Creative Houses sollen unter anderem Reihen wie The Division, Ghost Recon, Splinter Cell, Rayman und weitere Marken betreuen.
Klare Zielsetzung für die größten Marken
In der Pressemitteilung beschreibt Ubisoft die Aufgabe von Vantage Studios deutlich. Ziel sei es, die etablierten Top-Franchises weiter auszubauen und langfristig zu skalieren. Konkret heißt es, dass diese Marken zu jährlichen Milliarden-Dollar-Franchises entwickelt werden sollen.
Damit macht Ubisoft klar, welchen wirtschaftlichen Stellenwert Assassin’s Creed, Far Cry und Rainbow Six künftig haben sollen. Bereits heute gehören diese Serien zu den umsatzstärksten Marken des Unternehmens. So wurde in der Vergangenheit berichtet, dass Rainbow Six Siege seit seinem Start mehrere Milliarden Dollar Umsatz generiert hat. Auch Assassin’s Creed zählt seit Jahren zu den wichtigsten Umsatztreibern des Publishers.
Restrukturierung trotz wirtschaftlichem Druck
Die Ankündigung erfolgt in einer Phase, in der Ubisoft zuletzt Stellenabbau und Projektstreichungen bestätigt hat. In derselben Veröffentlichung wurde unter anderem auch das Prince of Persia: The Sands of Time Remake offiziell eingestellt.
Trotz der angespannten Lage unterstreicht Ubisoft mit dem Creative-House-Modell den Anspruch, sich stärker auf seine Kernmarken zu konzentrieren und diese langfristig weiterzuentwickeln.

