Der Stellenabbau in der Spielebranche setzt sich auch Anfang 2026 fort. Ubisoft hat die Schließung seines Studios Ubisoft Halifax bekannt gegeben. Von der Maßnahme sind 71 Beschäftigte betroffen.
Laut Ubisoft ist die Entscheidung Teil eines seit rund zwei Jahren laufenden konzernweiten Programms. Ziel sei es, Abläufe zu verschlanken, effizienter zu arbeiten und Kosten zu senken. In einer Stellungnahme erklärte das Unternehmen, dass man den betroffenen Mitarbeitenden Abfindungspakete sowie zusätzliche Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung anbieten werde.
Die Ankündigung erfolgt nur wenige Tage nach der Gewerkschaftsbildung im Studio. Am 18. Dezember 2025 wurde bestätigt, dass sich 61 Mitarbeitende von Ubisoft Halifax der Game & Media Workers Guild of Canada, Local 30111, angeschlossen haben. Die Organisation trat unter dem Namen „Ubisoft Workers of Canada, Halifax“ auf.
Ubisoft betont, dass die Entscheidung zur Studioschließung bereits vor der Gewerkschaftsgründung getroffen worden sei. Zudem erklärte das Unternehmen, man respektiere ausdrücklich das Recht der Mitarbeitenden, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Eine Stellungnahme der Gewerkschaft liegt bislang nicht vor.
Vor der Schließung arbeitete Ubisoft Halifax vor allem an Mobile-Projekten zu bekannten Marken wie Rainbow Six und Assassin’s Creed.

