Laut einem aktuellen Bericht könnten beim Xbox Game Pass weitere Änderungen anstehen. Der Abo-Dienst ist ein zentraler Bestandteil von Microsofts Gaming-Strategie und wurde zuletzt im Oktober umfassend überarbeitet. Damals stieg der Preis der Ultimate-Stufe auf 29,99 US-Dollar pro Monat. Gleichzeitig wurde das Angebot erweitert, unter anderem mit zahlreichen zusätzlichen Spielen und einer hohen Zahl an Day-One-Veröffentlichungen pro Jahr.
Berichten zufolge testet Microsoft intern neue Abo-Modelle. Eine Option soll sein, zusätzliche Drittanbieter-Dienste stärker in den Game Pass zu integrieren. Bereits jetzt enthält Game Pass Ultimate unter anderem Zugänge zu EA Play und Ubisoft+ Classics. Künftig könnten weitere Dienste gebündelt werden, um den Mehrwert des Abos auszubauen.
Außerdem wird offenbar geprüft, die Premium-Stufe von Xbox Game Pass enger mit dem PC Game Pass zusammenzuführen. Der PC Game Pass ist aktuell günstiger und auf Spiele am PC beschränkt, während höhere Stufen zusätzliche Plattformen wie Konsole und Cloud-Gaming abdecken.
Kurzfristig wohl keine Umstellung
Trotz dieser Überlegungen soll es in diesem Jahr voraussichtlich keine konkreten Änderungen geben. Erst vor wenigen Monaten wurden größere Anpassungen umgesetzt, und insbesondere im PC-Bereich verzeichnet Microsoft weiterhin Wachstum bei den Abonnentenzahlen. Entsprechend scheint das Unternehmen zunächst die aktuelle Struktur weiterzuführen.
Parallel dazu wird bereits über neue Hardware gesprochen. Der nächste große Schritt im Xbox-Bereich könnte laut früheren Aussagen von AMD eine neue Konsole im Jahr 2027 sein. Dabei soll es sich um eine Art Hybrid aus Konsole und PC handeln, was langfristig auch Einfluss auf Dienste wie den Game Pass haben könnte.

