Dirt 5 – Review (PC)

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Im Jahre 1998 wurde eine Spieleserie geboren die bis heute mit 14 Spielen besteht. Diese Spieleserie war ein Rennspiel die man sowohl der Reihe der Arcade-Rennspiele als auch zu den Simulation-Rennspielen zählen kann. Die Rede ist von Colin McRae Rally und gilt als Vater der ganzen Serie und wurde benannt nach dem 2007 durch einen Hubschrauberabsturz tödlich verunglückten schottischen Rallyefahrer Colin McRae. Zwei Jahre später im Jahre 2000 kam dann schon der zweite Teil der Serie und so zog sich diese über die nächsten Jahre mit den jeweiligen Nachfolgezahlen, dazu gehörten 2.0, 3, 04 und 2005. Erst im Jahre 2007 kam dann das erste DiRT Spiel mit dem Namen Colin McRae: DiRT auf den Markt und legte damit den Grundstein für die Spieleserie die noch einmal im Jahr 2009 mit Colin McRae: DiRT 2 den Namen des verstorbenen Rallyefahrers trug. Es folgten dann weitere DiRT Spiele die dann als Name für sich standen oder einen Zusatz erhalten haben wie DiRT Showdown und DiRT Rally. Doch das Review um des es sich hier dreht, geht um den neuen Serienteil in der Familie und zwar DiRT 5.

Gameplay

Das Spiel beginnt ziemlich vergnügt mit einem leichten Rennen voller Action. Bei DiRT 5 dreht sich alles um Spaß, hohe Geschwindigkeit und schöne Szenerien auf dem ganzen Weg nach unten, und das Spiel vergisst nicht, einen ständig daran zu erinnern. Jedes einzelne Rennen ist erfüllt von energiegeladener moderner Musik, verrückten Gegnern, die immer wieder versuchen, einen von der Straße zu holen, und die dynamischen Wetterwechsel tragen zur Atmosphäre des Spiels bei. Die meiste Zeit fühlt sich das Spiel ziemlich einfach an, so dass der Spieler sich zurücklehnen und entspannt seine cool aussehenden Lieblingsautos fahren kann. Aber es gibt auch Platz für Herausforderung, denn je weiter man in seiner Karriere vorankommt, desto härter werden die Rennen.

Die Physik in diesem Spiel ist wirklich unglaublich – man spürt immer den Unterschied, wenn man auf der geraden Straße, auf Sand, Schotter oder sogar auf Eis fährt. Vor allem, wenn es um die dynamischen Veränderungen des Wetters geht und der Schotter in der zweiten Runde des Rennens zum Schlamm wird und dies Ihren Fahrstil beeinflusst.

Man kann sich die Schwierigkeit in diesem Spiel nicht aussuchen, und ich würde sagen, dieses Spiel ist irgendwo am Rande des mittleren und harten Schwierigkeitsgrades, wo man die wirkliche Schwierigkeit erst gegen Ende der Karriere spürt. Die Gegner verhalten sich auf der Bahn ziemlich fair, manchmal können sie ein echtes Problem für den Spieler sein, und manchmal kann man einfach nichts tun, um sie einzuholen, einfach weil ihr Auto viel schneller ist. Das Tuning der Autos in DiRT 5 ist nur visuell, wenn man also auf der Suche nach einem besseren und schnelleren Auto ist, sollten man einfach ein neues Auto kaufen.

Apropos Karriere – das Spiel hat eine ganze Reihe verschiedener Modi und Strecken zu bieten, die in man in verschiedene Teile zu unterteilen sind: lange Serpentinen-Sprintstrecken, um Ihre Fahrkünste zu testen, driftbezogene Strecken, Rundstreckenrennen, Zeitfahrrennen. All diese Strecken befinden sich in verschiedenen Teilen der Welt: in den USA, Brasilien, Afrika, Norwegen, China und Italien.

Während sammelt Ihr Geld und Erfahrungspunkte, um Euren Rennfahrer auf ein höheres Niveau zu bringen und die Möglichkeit zu haben, neue Autos zu kaufen. Es gibt auch Sponsoren in diesem Spiel, die Euch Geld für die Erfüllung einer Reihe von Bedingungen zahlen, wie z.B. für eine bestimmte Zeit auf dem ersten Platz zu bleiben oder 10 Mal auf der Strecke zu driften oder 25 Sekunden in der Luft zu verbringen. Jeder Sponsor hat seine eigenen Aufgaben und Belohnungen, und Ihr können sie jederzeit wechseln, wann immer Euch danach ist. Mein größtes Problem mit der Spielökonomie war, dass ich nie das Gefühl hatte, Geld zu verdienen, oder darum kämpfte, die nötige Summe auf meinem Bankkonto zu haben, um ein neues Auto zu kaufen, es war immer einfach, sie zu bekommen.

Grafik

DiRT 5 sieht mit seinen detaillierten, gut gestalteten Autos und seinen dynamischen Wetterveränderungen extrem beeindruckend aus. Ihr startet das Rennen tagsüber mit einer strahlenden Sonne in der Heckscheibe und kurz vor dem Ende des Rennens könnt Ihr einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen. Oder Ihr rast durch die Wüste und dann beginnt es plötzlich zu regnen, Euer Auto verwandelt sich in ein schmutziges, schlammiges Stück Metall auf vier Rädern und es sieht hervorragend aus.

Sound

Das Spiel ist mit einem kräftigen Soundtrack und modernen Kompositionen gefüllt, die perfekt zum Spielablauf passen. Hier können Ihr leichten Pop-Punk, Hip-Hop-Tracks und auch elektronische Musik hören. Es gibt auch ein In-Game-Radio, in dem Ihr einige lustige Gespräche zwischen dem legendären Troy Baker und Nolan North hören können, Ihr könnt ihren Zankereien stundenlang zuhören. Die Entwickler haben auch sehr gut am Sound der Autos gearbeitet.