Die Postapokalypse ist ein beliebtes Thema in Filmen, Serien und auch Videospielen. Vor allem der Kampf gegen eine Horde von Zombies ist dabei immer wieder zentraler Punkt. Egal ob Left 4 Dead, Back 4 Blood oder auch die Zombie-Modi diverser Call of Duty Teile. Wir sind immer wieder fasziniert vom Überlebenskampf gegen die Untoten. Mit John Carpenter’s Toxic Commando schicken uns die Entwickler bei Saber Interactive wieder in die Schlacht gegen eine höllische Bedrohung. Wir haben uns den Shooter auf dem PC angeschaut und verraten euch, ob sich der neue Überlebenskampf lohnt.
Eine wichtige Info noch vorab: ich werd euch lediglich wie immer nur in den Anfang der Geschichte mitnehmen um Spoiler zu vermeiden. Aber ich werd euch natürlich von meinen Erfahrungen mit dem Spiel berichten, damit ihr einen guten Eindruck davon bekommt, was euch in der postapokalyptischen Welt von Toxic Commando erwartet.
Der Ausbruch
Dabei beginnt das postapokalyptische Abenteuer als ein Forschungsteam rund um den Wissenschaftler Leon Dorsey einen unendlichen Vorrat an Energie bergen möchte. Dieser ist tief unter der Erde vergraben, weshalb Dorsey einen Bohrer gebaut hat, der den Zugang unterhalb der Erde freilegen soll. Leider hört sein Bohrer plötzlich kilometerweit unter der Erde auf zu arbeiten. Ein möglicher technischer Defekt ist dabei aber sein kleinstes Problem. Denn mit seiner Bohrung hat er ein fremdes mächtiges Wesen aus seinem Käfig befreit: den Sludge-Gott.
Das Gebiet rund um den Bohrer wurde schnell zum Sperrgebiet erklärt und hat passenderweise den Titel „Hölle auf Erden“ bekommen, denn der Ausbruch hat den Tod von mehreren hunderten Menschen zur Folge. Zwar ist das Sperrgebiet von einer riesigen Mauer umgeben, allerdings bröckelt diese immer weiter auseinander und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das teuflische Wesen auch auf den Rest der Welt stürzt.
Seit dem Ausbruch ist ein halbes Jahr vergangen. Nun will Dorsey aber die Lösung des Problems kennen und heuert extra ein Team aus Söldnern an: das Toxic Commando.
Auftrag mit Komplikationen
Angeführt wird die Truppe dabei von Walter Irons, der sein Team gerne als Toxic Commando bezeichnet. Die restlichen Mitglieder sind Astrid Xu, Ruby Pelicano und Cato Arman und sind überhaupt kein Fan vom Teamnamen. In vielen humorvollen Einlagen versucht Irons stets diesen Namen zu etablieren, was ihm aber nicht wirklich gelingt.
Nicht wirklich gelungen ist auch der Auftrag der vier. Denn für 250.000 Dollar sollten sie eigentlich nur einen Koffer klauen und ihn bei Dorsey abliefern. Nachdem sie jedoch den Tunnel betreten haben um ins Innere zu gelangen, haben sie schnell gelernt, warum der Ort seinen Namen verdient hat. Sie finden sich nämlich in einem Kampf gegen etliche Zombie-Horden wieder. Diesen bestreiten wir als Tutorial-Mission.
Und nachdem wir uns durch den Tunnel gekämpft haben wird es nicht unbedingt ruhiger. Denn schon kurz darauf stehen wir der Brut des Wesens gegenüber. Um uns aus seinen Fängen zu befreien, schmeissen unsere Söldner den Koffer, welcher eine unbekannte Flüssigkeit enthält, in Richtung des Monsters und lassen sie mit einem gezielten Schuss explodieren.
Zwar können wir uns so aus den Fängen des Monsters befreien, dennoch beginnt nun ein noch schlimmerer Kampf. Denn das Monster hat uns mit einem hochinvasivem Organismus infiziert, welcher uns laut Dorsey sehr schnell in ein Monster verwandeln wird. Mit seiner eigens entwickelten Weste die er dem Team verpasst, soll jedoch der Organismus daran gehindert werden, in unser Gehirn einzudringen – allerdings auch nur für eine Woche.
Diese neugewonnene Zeit müssen wir nun also nutzen, um den Sludge-Gott gemeinsam mit Dorsey aufzuhalten. Dazu sollen wir ihm erstmal neuen Kraftstoff besorgen. Denn diesen haben wir kurz zuvor der Brut ins Gesicht geworfen und so seiner Wunderwaffe den Treibstoff genommen. Um die Kreatur ein für alle mal aufzuhalten gilt es also in Leons Basis, also dem HUB der Welt, einen mehrstufigen Plan umzusetzen. Was jedoch alles Teil von diesem Plan ist, lass ich euch selbst erkunden.
Die Basis
In Leons Basis lernen wir dann auch die Spielwelt von Toxic Commando kennen. Nachdem wir uns für einen der Söldner als Charakter entschieden haben, erklärt uns Dorsey, was die Infizierung mit uns angestellt hat. Der Organismus hat uns nämlich Superkräfte verliehen und würde uns normalerweise innerhalb kürzester Zeit in das Verwandeln, was wir bekämpfen. Lediglich seine Weste verhindert die Verwandlung. Hier hätte ich mir aber eine plausiblere Erklärung gewünscht. Denn die Weste sieht in keinster Weise besonders aus, soll uns aber für eine Zeit lang menschlich bleiben lassen. Wie das Ganze aber funktioniert, weiss wohl nur Dorsey – und das Entwicklerteam.
Welche Superkräfte wir allerdings dadurch bekommen haben, lernen wir an seinem Computer. Für meinen ersten Durchlauf habe ich mich dabei für die Klasse „Strike“ entschieden. Diese verleiht uns die Fähigkeit einen mächtigen Feuerball auf die Zombies zu feuern. Entscheiden wir uns für die Klasse „Sanitäter“ kann unsere Fähigkeit beim Aktivieren eine Heil-Aura erzeugen, welche in einem kleinen Radius unsere Verbündeten temporär heilt. Wenn wir uns gerade gegen viele Fernkämpfer verteidigen wollen, kann uns die Fähigkeit des „Verteidigers“ aushelfen. Diese erzeugt nämlich einen kuppelförmigen Schild, welcher Fernkampfangriffe blockt und zusätzlich Gegnern innerhalb der Kuppel Schaden zufügt. Und wenn wir selbst ein bisschen zusätzliche Fernkampfkraft benötigen, kann uns die Drohne des Ingenieurs im Feuermodus ein paar Zombies vom Hals halten.
Die Fähigkeiten der Klassen lassen sich durch abgeschlossene Missionen im weiteren Verlauf verbessern. Jede Klasse hat 40 Stufen und kann mit verdienten Talentpunkten individuell verstärkt werden. Im Falle meines Strikers sind das zum Beispiel zusätzliche Ladungen für den Feuerball, schnelleres Nachladen oder mehr Munitionskapazität. Verskillen kann man sich auch nicht wirklich, denn man kann jederzeit ausgegebene Talentpunkte einzeln zurücksetzen. Jeder Zweig hat dabei immer stärker werdende Vorteile und man braucht immer die Grundstufe um diese weiter zu verbessern.
Ein großes Arsenal
In Leons Basis lassen sich zudem auch sämtliche Waffen anpassen und ausprobieren. Dabei sind die Waffen in etlichen Kategorien unterteilt. Für die Primärwaffe können wir zum Beispiel aus Sturmgewehren, Maschinenpistolen, Scharfschützengewehre und Schrotflinten auswählen. Diese können ebenfalls nochmal in zehn Stufen verbessert werden und benötigen Waffen-Erfahrung und Währung, die in der Spielwelt verteilt sind (dazu gibt es später nochmal mehr Infos). Mit der gesammelten Waffen-Erfahrung schalten wir zudem etliche Aufsätze aus sechs Kategorien frei. So lassen sich beispielweise ein Visier ausrüsten oder der Lauf und die Mündung ändern.
Um in schnellen Gefechten nicht immer auf das Nachladen unserer Primärwaffe warten zu müssen, können wir auch noch schnell auf eine der drei Sekundärwaffen wechseln. Oder wir greifen auf eine unserer vier Nahkampfwaffen wie dem Baseballschläger zurück und verpassen den Zombies eine neue Gesichtsform. Und mit elf zusätzlichen Kampfausrüstungen wie Granaten, Minen, Molotowcocktails und Geschützen gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur weiteren Verteidigung.
Während wir die zuvor genannten Waffen vor einer Mission festlegen können, können wir innerhalb der Missionen aber auch noch Spezialwaffen finden. Insgesamt gibt es hier sechs verschiedene, vom leichten Maschinengewehr fürs Dauerfeuer über das verbesserte Scharfschützengewehren für gezielteren Schaden bis hin zum Granatwerfer für explosiven Schaden.
In puncto Waffen-Erfahrung hätte ich mir jedoch gewünscht, dass wir diese nicht nur für gemachte Kills damit bekommen, sondern auch anteilig welche für die Sekundärwaffen. Denn während bei mir zum Beispiel die Primärwaffe dank des Gemetzels ordentlich Erfahrung sammelt, bleibt die Pistole meist im Holster und bekommt entsprechend keine Erfahrung.
Wenn wir vor einer Mission unsere Waffen gerne mal ausprobieren möchten, kommt der Schießübungsplatz wie gerufen. Dort gibt es feste und bewegliche Ziele die uns einen guten Eindruck von der Handhabung unserer Waffen geben können. Und da wir alle Waffen im nahen Umkreis auch jederzeit aufsammeln können, sparen wir uns den lästigen Weg zum Computer um neue Waffen auszurüsten.
Individualismus
Ansonsten können wir uns in der Basis auch in puncto Skins wild austoben. Unsere Charaktere haben zum Beispiel individuelle Outfits und Kopfbedeckungen, die wir mit der Zeit kaufen können. Und auch unsere Waffen können wir verschönern. Entweder durch Schmuckstücke, also Anhängern, oder wir verpassen ihnen einen neuen Anstrich.
Das coole ist, dass wir vor allem bei reinen farblichen Veränderungen unserer Waffen uns sehr individuell austoben können. Entweder lackieren wir zum Beispiel unsere ganze Waffe über das Modul neu oder wir schnappen uns einzelne Teile wie beispielweise Basis, Visier oder Magazin und sorgen so für farbliche Akzente. Und wer Lust auf animierte Skins hat, wird auch in Toxic Commando einige davon zur Auswahl haben.
Egal ob wir unsere Waffe mit neuen Aufsätzen ausrüsten, die Waffenstufe erhöhen oder uns neue Skins kaufen wollen: alles funktioniert in Toxic Commando mit den Ingame-Währungen. Und nein, diese werden nicht mittels Mikrotransaktionen aufgefüllt, sondern können innerhalb der Missionen eingesammelt werden und werden ebenfalls als Belohnung für erfolgreich abgeschlossene Missionen verteilt. Während Sludgit hauptsächlich für neue Aufsätze und Waffenverbesserungen genutzt wird, können wir mit Residium und Mortit neue Skins kaufen.
Ein höllischer Kampf
Nachdem wir jetzt schon viel über die Geschichte erfahren und uns auch ausgiebig mit den Möglichkeiten befasst haben wird es Zeit, uns der höllischen Bedrohung erneut zu stellen. Dabei können wir uns entweder alleine ins Gefecht stürzen und werden dabei von Bots unterstützt oder wir schnappen uns bis zu drei weitere Freunde. Da wir schon vor der Veröffentlichung das Spiel testen durften, hab ich mich der Gefahr alleine gestellt. Und ja, es macht auch alleine wirklich viel Spaß. Aber ich freu mich schon die Geschichte nochmal mit Freunden durchzuspielen. Und das coole ist, dass wir dank Crossplay auch mit Konsoleros gemeinsam aufs matschige Schlachtfeld ziehen können.
Dabei ist die Geschichte in drei Akten und neun Missionen unterteilt. Mit vier Schwierigkeitsgeraden können wir von „Geschichte“ bis „Sehr Schwer“ selbst festlegen, wie intensiv wir die Gefechte erleben wollen. Um auf „Sehr Schwer“ spielen zu können, müssen wir jedoch das Spiel schon einmal durchgespielt haben. Da das Fortschrittssystem jedoch ohnehin schon ausgiebig ist, ist ein Wiederspielwert absolut gegeben. Entsprechend der gewählten Schwierigkeit gibt es auch entsprechende Belohnungen. Das reicht von Multiplikatoren für die erhaltene Waffenerfahrung bis hin zur Ingame-Währung. Gerade Mortit lässt sich nur auf höheren Schwierigkeiten erhalten.
Die Missionen spielen dabei immer in einer halboffenen Welt. Wir bekommen natürlich ein Primärziel zugewiesen, was auch im linken Bildschirmrand stets angezeigt wird. Das hilft um sich nicht in der Welt zu verlieren. Und das kann schonmal passieren. Denn wir können auf unserer Karte nicht nur die genaue Position der Hauptziele sehen, sondern auch noch weitere interessante Orte. So zum Beispiel den Verbleib von Vorratskisten und Containern mit Munition, Heilung und Waffen oder aber auch den Fundort der Sludge-Saat.
Dabei handelt es sich um ein Minievent, dass nicht nur eine Horde von Zombies spawnen lässt, sondern auch das Sammeln einer Saat als Belohnung ermöglicht. Einerseits kann uns diese Saat wiederbeleben, falls wir im Gefecht fallen sollten. Und andererseits gibt es zusätzliche Belohnungen wenn wir diese Saat zu Forschungszwecken in Leons Basis bringen.
Ausserdem haben wir am oberen Bildschirm stets einen kleinen Kompass, welcher uns die Richtung von markierten Zielen zeigt und aufnehmbare Items wie zum Beispiel Sludgit aufdeckt. Manchmal ist das Sludgit auch von Schleim umgeben, in dem wir uns nicht zu lange aufhalten sollten, da wir sonst kontaminieren.
Für Abwechslung sorgen auch die Quick-Time-Events, die hin und wieder auftreten können. Zum Beispiel während wir einen Generator reparieren.
Ein Roadtrip durch die Apokalypse
Zum Glück müssen wir aber nicht die halboffene Welt zu Fuß ablatschen. Denn es spawnen auch Fahrzeuge in der Mission. Dabei hat jedes der sechs Fahrzeuge eine Spezialfähigkeit. Das Militärfahrzeug Maverick, mit dem wir auch schon im Tutorial rumfahren, hat zum Beispiel ein festmontiertes MG, dass jedes unserer Teammitglieder nutzen kann. Hierfür wird natürlich auch besondere Munition benötigt, welche in der Welt oft zu finden ist. Um auch steile und matschige Abhänge hochfahren zu können, hat der Maverick ebenfalls auch eine Winde verbaut. Und ja, damit lassen sich auch die Zombies töten. Und letztlich kann der Maverick auch noch einen EMP-Schock auslösen, welcher Feinde im näheren Umkreis erledigt.
Es gibt aber auch noch den Mineur, welcher neben der Winde die Möglichkeit hat, auf der Welt Landminen zu platzieren. Und wenn es mal ein spontanes BBQ geben soll, hilft uns der Versenger mit seinem montiertem Flammenwerfer sehr gut als Grillmeister aus. Natürlich müssen die Fahrzeuge auch betankt und instand gehalten werden. Benzin ist zu Hauf in der Welt verteilt, ebenso wie Reparaturteile. Mit diesen müssen wir auch manchmal ein Tor öffnen oder können Lootkisten mit Spezialwaffen oder Granaten öffnen, elektronische Fallen aktivieren oder auch Mörser wieder Funktionsfähig machen.
Wer will kann sogar in der Basis Skins für die einzelnen Fahrzeuge kaufen und die Lampenfarbe oder den Klang der Hupe ändern oder auch Graffitis anbringen.
Freunde und Feinde
Bevor ich gleich noch kurz auf die unterschiedlichen Zombietypen eingehen werde, möchte ich noch einen weiteren Punkt erwähnen, der sich an alle Solospieler wendet. Wie zuvor schon erwähnt, kann man sich der Action in Toxic Commando nämlich auch alleine stellen. Wenn wir eine Mission Solo starten, werden uns die anderen Charaktere als Bots zur Seite gestellt.
Die AI schiesst natürlich schon von sich aus auf die Zombies. Wir können ihnen jedoch mittels eines Pings auch Primärziele nennen, auf denen sich das Feuer dann konzentriert. Ausserdem können wir sie auch anweisen die Reparaturteile zu nutzen, um Fallen zu aktivieren oder Kisten zu öffnen. Selbst ihre Fähigkeiten nutzen sie in den richtigen Momenten von alleine. Das Einzige was sie nicht können, ist uns bei Aufgaben unterstützen. Sie können zum Beispiel nicht Generatoren reparieren wenn diese ein Minispiel auslösen. Oder auch Energiezellen einsammeln um zentrale Punkte der höllischen Wesen zu zerstören. Dennoch sind sie nützliche Kameraden im Solo-Gefecht.
Und wo wir schon von den höllischen Wesen sprechen: es gibt zehn verschiedene Zombietypen. Die üblichste ist der Wanderer. Dieser Standardgegner steht eigentlich immer irgendwo rum und kann jederzeit auch noch an zentralen Punkten spawnen. Ein weiterer Zombie, welcher ebenfalls häufig zu finden ist, ist der Vernichter. Dieser hat einen Buckel auf dem Rücken, welcher explodiert, wenn man darauf schießt.
Während diese beiden sehr häufig auf dem Schlachtfeld auftauchen, gibt es auch seltenere Bedrohungen. Die wohl stärkste von ihnen ist das Scheusal. Dieser Zombie schluckt im Vergleich zu den anderen Typen sehr viele Kugeln. Wenn man sich aber bei ihm auf seine offensichtlichen Schwachpunkte konzentriert, ist es nur eine Frage der Zeit bis er das zeitliche segnet. Ohnehin ist bei diesen stärkeren Gegner das stumpfe Lernen der Schwachpunkte sehr effektiv. Und da diese Punkte gut sichtbar sind, ist es eigentlich sogar nicht mal wirkliches Lernen.
Abhängig vom Gegnertyp bekommen wir zudem auch nochmal am Ende der Mission zusätzliche Sludgit verliehen. Je stärker der Zombie, desto größer die Belohnung.
Der finale Kampf
Das Muster nach denen die Missionen ablaufen, ist dabei jedes Mal ziemlich gleich. Mal gilt es etwas zu sprengen, mal müssen wir etwas bergen. Und am Ende jeder Mission wartet nochmal ein richtiger Überlebenskampf. Dann lässt die bekannte Saber Engine nämlich ihr Potenzial völlig raus und lässt mehrere gewaltige Zombiewellen erscheinen. Während die Uhr also kontinuierlich runterläuft, müssen wir ein Objekt beschützen und dabei alles niedermetzeln, was uns daran hindern möchte.
Spätestens hier wird man die Spezialfähigkeiten im Sekundentakt füllen können. Denn nur Kills füllen die Anzeige und ermöglichen uns das Aktivieren selbiger. Und Ziele gibt es en Masse.
Haben wir die Mission abgeschlossen, werden wir noch mit zwei Dingen belohnt: einer Zwischensequenz und dem Match-Übersichts-Bildschirm. Während uns die Zwischensequenzen auf die weitere Geschichte vorbereiten und manchmal verzögerte Untertitel haben, zeigt uns die Übersicht unseren Fortschritt an. Wie in Battlefield bekommen wir dabei erstmal eine ganze Menge Abzeichen, welche uns Erfahrungspunkte geben. Diese bringen uns neue Talentpunkte für unsere Klasse, aber auch Waffen-Erfahrung und neue Aufsätze.
Und für jeden, der sich gerne mit Symbolen und Titeln sein Profil aufhübscht, der sollte in der Basis am Computer einen Blick in den Anpassungsreiter werfen. Dort warten nämlich einige Herausforderungen auf uns, die mal aktiv und mal passiv abgeschlossen werden müssen und entsprechende Belohnungen bieten. Hier ist bei mir auch ein kleiner aber witziger Bug aufgetreten. Denn mitten unter den Erklärungstexten befand sich plötzlich auch eine Erklärung der Herausforderung in Französisch. Aber insgesamt halten sich die Bugs sehr begrenzt.
The Review
John Carpenter's Toxic Commando (PC)
John Carpenter's Toxic Commando ist ein wirklich gelungener neuer Zombie-Shooter. Nicht nur ist Saber Interactives Shooter auch gut im Singleplayer spielbar, sondern bietet auch dank seiner halb offenen Spielwelt eine gelungene Alternative zu schlauchigen Missionsabläufen wie beispielsweise in Back 4 Blood. In puncto Umfang der Story ist man nah an anderen Genrevertreter dran. Das Fortschrittssystem garantiert aber einen großen Wiederspielwert. Der Humor den Saber Interactive dabei eingebaut hat, liefert schon einige Schmunzler. Und da Toxic Commando auch Crossplay unterstützt, steht dem gemeinsamen Spaß mit Freunden auf anderen Plattformen nichts im Weg.
PROS
- halboffene Spielwelt
- starke Action
- humorvoller Ansatz einer Apokalypse
- Crossplay
- Wiederspielwert dank Fortschrittssytem
CONS
- kleinere Bugs
- Waffen-Erfahrung nur durch Kills

