Die Bundeszentrale für politische Bildung und das Berliner Entwicklerstudio Paintbucket Games haben ihr neues Projekt SOKO 1977: Anti-Terror Task Force vorgestellt.
Das historische Ermittlungs- und Strategiespiel versetzt Spieler in die Bundesrepublik Deutschland der 1970er Jahre. Im Mittelpunkt stehen politische Spannungen, gesellschaftliche Konflikte und der Kampf gegen terroristische Netzwerke.
In SOKO 1977 übernimmt man die Leitung einer speziellen Polizeieinheit während eines Ausnahmezustands. Ziel ist es, Verdächtige zu identifizieren, Hinweise auszuwerten und Einsätze zu koordinieren. Dabei stehen nur begrenzte Informationen und wenig Zeit zur Verfügung.
Das Spiel setzt auf prozedural generierte Elemente, wodurch jede Runde neue Ermittlungen und unterschiedliche Herausforderungen bieten soll. Die dargestellten Szenarien basieren laut den Entwicklern nicht direkt auf realen Ereignissen, orientieren sich aber an historisch plausiblen Situationen.
Neben den eigentlichen Ermittlungen spielen auch Medien, Politik und gesellschaftlicher Druck eine wichtige Rolle. Spieler müssen unter anderem Presseanfragen beantworten, Verhöre führen und mit dem eigenen Team interagieren.
Laut Paintbucket Games soll das Spiel zentrale Fragen rund um Demokratie, Extremismus und staatliches Handeln behandeln. Dazu gehören etwa Diskussionen über die Grenzen staatlicher Maßnahmen und den Umgang mit Sicherheitsbedrohungen.
Die Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit mit Historikern aus den Bereichen Zeitgeschichte und Polizeigeschichte. Paintbucket Games wurde zuvor unter anderem durch das historische Strategiespiel Through the Darkest of Times bekannt.
SOKO 1977: Anti-Terror Task Force soll Anfang 2027 auf Steam erscheinen.

