Die dritte Staffel der Fallout Serie wird die Zuschauer in Gebiete führen, die bislang weder in den Spielen noch in anderen Fallout-Medien zu sehen waren. Das hat Bethesda-Chef Todd Howard in einem Interview bestätigt.
Die zweite Staffel endete mit mehreren offenen Handlungssträngen, die in den kommenden Folgen aufgegriffen werden sollen. Einer davon betrifft Cooper Howard, besser bekannt als „The Ghoul“, der sich am Ende der Staffel auf den Weg nach Colorado macht. Diese Region spielte bislang in keinem der Hauptspiele eine zentrale Rolle.
Todd Howard erklärte, dass das Team bewusst neue Orte innerhalb des Fallout-Universums erkunden möchte. Dabei sollen Schauplätze gezeigt werden, die Fans bisher nicht aus den Spielen kennen. „Einer der Aspekte, die wir an Fallout lieben, ist die Geografie dieser Welt. Wir können neue Dinge im Fallout-Universum zeigen, die die Zuschauer überraschen werden und die bislang in keinem Spiel vorkamen“, sagte Howard.
Die Serie nimmt innerhalb der offiziellen Fallout-Zeitlinie eine besondere Rolle ein. Sie spielt weiter in der Zukunft als alle bisherigen Spiele der Reihe. Dadurch erhalten Bethesda und die Produzenten größere Freiheiten bei der Weiterentwicklung der Geschichte und der Welt. Bereits in der Vergangenheit hatte Howard angedeutet, dass Ereignisse aus der Serie mit zukünftigen Plänen für die Spielereihe verbunden sein könnten. Demnach sollen bestimmte Entwicklungen der TV-Serie in irgendeiner Form Einfluss auf Fallout 5 haben oder mit dessen Handlung zusammenhängen. Bislang befindet sich Fallout 5 jedoch noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Bethesda arbeitet aktuell weiterhin an anderen Projekten, weshalb ein neuer Serienteil der Spiele noch mehrere Jahre entfernt sein dürfte.
Die Dreharbeiten zu Staffel 3 sollen laut Howard in Kürze beginnen. Die Vorproduktion befindet sich bereits auf der Zielgeraden.

