Nintendo hat die Grundgehälter seiner Mitarbeiter um zehn Prozent erhöht. Das bestätigte Unternehmenspräsident Shuntaro Furukawa im Rahmen der Hauptversammlung 2026 und erklärte, dass der Konzern damit seine Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden möchte.
Während einer Fragerunde wurde Furukawa unter anderem auf die fehlende Gewerkschaft innerhalb des Unternehmens angesprochen. In seiner Antwort betonte er, dass Nintendo großen Wert auf eine angemessene Vergütung lege und deshalb die Grundgehälter um zehn Prozent angehoben habe.
Nach Aussage des Nintendo-Präsidenten sei eine wettbewerbsfähige Bezahlung wichtig, um qualifizierte Mitarbeiter langfristig im Unternehmen zu halten. Weitere Maßnahmen oder Änderungen im Vergütungssystem wurden dabei nicht angekündigt.
Die Gehaltserhöhung erfolgt in einer Zeit, in der zahlreiche Unternehmen der Spielebranche Stellen abbauen oder Kosten reduzieren. Gleichzeitig hat Nintendo zuletzt verschiedene Preise angepasst. In Japan wurden unter anderem die Gebühren für Nintendo Switch Online erhöht, während auch die Hardwarepreise in einigen Märkten gestiegen sind.
Mit der Anhebung der Grundgehälter setzt Nintendo dennoch auf Investitionen in die eigene Belegschaft und hebt sich damit von vielen anderen Unternehmen der Branche ab, die derzeit vor allem auf Sparmaßnahmen setzen.

