Neue Spekulationen zur PlayStation 6 deuten darauf hin, dass die Herstellungskosten der kommenden Sony-Konsole deutlich gestiegen sein könnten. Sollte sich dies bewahrheiten, könnte sich dies langfristig auch auf den Verkaufspreis auswirken.
Die Informationen stammen vom Hardware-Insider Kepler_K2, der in der Vergangenheit mehrfach technische Details und Preise von Konsolenkomponenten vor deren offizieller Vorstellung korrekt vorausgesagt haben soll.
Nach dessen Angaben sollen die sogenannten Bill-of-Materials-Kosten (BoM), also die reinen Materialkosten der Konsole, seit März 2026 deutlich gestiegen sein. Während die Herstellung damals noch rund 760 US-Dollar gekostet haben soll, werden die Materialkosten inzwischen auf etwa 960 US-Dollar geschätzt. Damit könnte der Anstieg jedoch noch nicht abgeschlossen sein. Branchenbeobachter rechnen weiterhin mit steigenden Preisen für Arbeitsspeicher und SSDs. Als einer der Gründe gilt die weltweit hohe Nachfrage nach KI-Hardware, die den Markt für Speicherbausteine zusätzlich belastet.
Sollten die Materialkosten tatsächlich weiter steigen, könnte die Produktion einer PlayStation 6 laut den Spekulationen künftig sogar mehr als 1.000 US-Dollar kosten. Da Konsolenhersteller ihre Geräte traditionell häufig unter den eigentlichen Herstellungskosten verkaufen und die Differenz über Spiele- und Softwareverkäufe ausgleichen, bleibt unklar, wie stark sich dies letztlich auf den Verkaufspreis auswirken würde. Je nach weiterer Preisentwicklung bei Speicherkomponenten halten einige Beobachter sogar Produktionskosten von 1.400 bis 1.500 US-Dollar bis zum möglichen Marktstart für denkbar. Offiziell bestätigt sind diese Angaben jedoch nicht.
Sony selbst hat bislang weder technische Details noch einen Veröffentlichungstermin oder Preis der PlayStation 6 bekannt gegeben. Auch die aktuellen Spekulationen über einen möglichen Release im Jahr 2027 wurden vom Unternehmen bisher nicht kommentiert.

