Sony hat sich zu seinen langfristigen Plänen für die Zukunft der PlayStation geäußert. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie das Unternehmen Spieler ansprechen möchte, die während der Corona-Pandemie verstärkt zum PC gewechselt sind.
Im Rahmen einer Unternehmens-Fragerunde wurden Hideaki Nishino, CEO und Präsident von Sony Interactive Entertainment, sowie weitere Führungskräfte nach ihrer Strategie für die nächste Konsolengeneration gefragt. Dabei ging es unter anderem um die wachsende Bedeutung des PC-Gamings und darum, wie sich PlayStation künftig davon abheben möchte.
Sony erklärte, dass die Marke künftig nicht mehr ausschließlich mit dem klassischen Wohnzimmer verbunden sein soll. Stattdessen wolle man neue Nutzungsmöglichkeiten schaffen und das PlayStation-Ökosystem erweitern. Dazu gehören unter anderem Zubehör wie Monitore, Lautsprecher und weitere Hardware, die unterschiedliche Spielgewohnheiten unterstützen sollen.
Nach Angaben des Unternehmens nutzen inzwischen weltweit immer mehr Spieler persönliche Monitore statt klassischer Wohnzimmer-Fernseher. Auf diese Entwicklung wolle Sony reagieren und das Nutzungsspektrum der PlayStation entsprechend erweitern.
Mit Blick auf die nächste Konsolengeneration betont Sony außerdem, dass PlayStation nicht einfach nur eine Alternative zum Gaming-PC sein soll. Stattdessen möchte das Unternehmen ein Spielerlebnis bieten, das sich durch exklusive Funktionen und ein eigenes Ökosystem von anderen Plattformen unterscheidet.
Neben technischer Weiterentwicklung sollen deshalb auch neue Nutzungskonzepte eine größere Rolle spielen. Ziel sei es, ein möglichst nahtloses Spielerlebnis zu schaffen, das sich flexibel an unterschiedliche Spielorte und Gewohnheiten anpasst und damit über das klassische Wohnzimmer hinausgeht.

