Corsair baut sein Engagement im Simracing weiter aus. Das Unternehmen hat die Übernahme des australischen Herstellers Trak Racer bekannt gegeben. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Mit der Übernahme erweitert Corsair sein Angebot im Bereich Simracing und steigt gleichzeitig stärker in den Markt für Flugsimulation ein.
Laut Corsair soll Trak Racer das bestehende Portfolio von Fanatec, das bereits zum Unternehmen gehört, sinnvoll ergänzen. Während Fanatec vor allem Hardware wie Lenkräder, Wheelbases, Pedale und Schalthebel entwickelt, ist Trak Racer auf Simulator-Cockpits, Rennsitze, Halterungen für Monitore und Zubehör sowie Bewegungs- und Haptiksysteme spezialisiert. Durch die Kombination beider Marken möchte Corsair künftig Komplettlösungen für Simracing anbieten, bei denen sowohl die Technik als auch die passende Simulator-Hardware aus einer Hand stammen.
Neben dem Simracing soll die Übernahme auch den Einstieg in den Bereich Flugsimulation erleichtern. Nach Angaben des Unternehmens verschafft Trak Racer Corsair erstmals eine größere Präsenz in diesem Marktsegment.
Matt Sten, Gründer von Trak Racer, wird im Zuge der Übernahme zu Corsair wechseln. Dort übernimmt er künftig die Position des Chief Technology Officer für Sim Solutions. Zudem plant Corsair, die Produkte von Trak Racer künftig über weitere Händler und Vertriebspartner anzubieten, um die Reichweite der Marke auszubauen.
Erst vor einiger Zeit hatte Corsair mit der Übernahme von Fanatec seine Position im Simracing-Markt deutlich gestärkt. Mit Trak Racer folgt nun der nächste Schritt, um das Angebot im Bereich Renn- und Flugsimulation weiter auszubauen.

