EA Sports Fight Night feiert ein Comeback. Electronic Arts hat bestätigt, dass ein neuer Teil der Boxspiel-Reihe in Vorproduktion ist. Zusätzlich arbeitet das American-Football-Team an einem neuen Projekt mit offener Welt. Beides geht aus der Mitteilung „Building EA’s Next Chapter“ vom 21. Oktober 2026 hervor.
Fight Night nach 15 Jahren zurück
Der letzte Teil, Fight Night Champion, erschien 2011. Seitdem lag die Reihe brach. Nun soll das Team, das bei EA für Kampfsport-Simulationen zuständig ist, die Marke wiederbeleben. Dieses Team entwickelt bereits die UFC-Reihe. Allerdings befindet sich das neue Fight Night noch in Vorproduktion. Bis zum Release dürften laut GamersGlobal noch einige Jahre vergehen. Einen Titel oder Plattformen nennt EA nicht.
Project Gridiron: Football in offener Welt
Das zweite Projekt trägt den Codenamen Project Gridiron. EA beschreibt es als soziales Open-World-Erlebnis. Entwickelt wird es vom American-Football-Team, das sonst für Madden NFL zuständig ist. Wichtig für deutsche Leser: Gemeint ist American Football, nicht Fußball. Wie das Spiel genau aussieht, ist noch unklar. Der Begriff „social-first“ deutet aber auf ein Online-Erlebnis mit starkem Gemeinschaftsfokus hin.
EA Sports bleibt Kerngeschäft
Die Sportsparte spielt in EAs neuer Strategie eine zentrale Rolle. Der Konzern bekennt sich ausdrücklich zum weiteren Wachstum von EA Sports FC und dem restlichen Sportportfolio. Dazu zählen unter anderem Madden NFL, College Football, NHL und F1. Sportspiele gelten für EA als verlässliche Einnahmequelle, vor allem durch Ultimate Team.
Neue Projekte trotz Sparkurs
Die Ankündigungen kommen in einer Phase großer Einschnitte. Am selben Tag hat EA die Schließung von BioWare und das Aus für das nächste Mass Effect bekannt gegeben. Laut Bloomberg fallen insgesamt rund 400 Stellen weg. EA will sich künftig auf weniger, dafür größere Marken konzentrieren. Dass Fight Night zurückkehrt, zeigt: Bekannte Sportmarken zählen für EA dazu.
Für Box-Fans ist das eine gute Nachricht, auch wenn sie sich gedulden müssen. Weitere Details will EA bei einer weltweiten Mitarbeiterversammlung im November besprechen.

